Regionalliga: TV Jahn nach 1:0 gegen Gretesch endgültig gerettet Uyar bleibt ganz cool

Delmenhorst. Nun ist es amtlich, und zwar endgültig, es gibt wirklich nichts mehr daran zu rütteln: Die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben den Klassenerhalt in der Regionalliga geschafft. Bereits vor dem Heimspiel am gestrigen Sonntag gegen die TSG Burg Gretesch war die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Meier so gut wie sicher, nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg ist sie es definitiv.
18.04.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Nun ist es amtlich, und zwar endgültig, es gibt wirklich nichts mehr daran zu rütteln: Die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben den Klassenerhalt in der Regionalliga geschafft. Bereits vor dem Heimspiel am gestrigen Sonntag gegen die TSG Burg Gretesch war die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Meier so gut wie sicher, nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg ist sie es definitiv. „Es fühlt sich gut an, nicht bis zum letzten Spieltag abwarten zu müssen, ehe die Entscheidung feststeht“, sagte Meier kurz nach dem Schlusspfiff der Partie. Als Aufsteiger habe der TV Jahn sein Saisonziel erreicht. „Wir wollten einfach nur drinbleiben.“

Im Stadion an der Düsternortstraße zeigte die Meier-Elf eine ansprechende Leistung, ließ allerdings zu viele Chancen aus. „Wir haben den Gegner an die Wand gespielt“, berichtete der Trainer. „Eigentlich muss schon zur Pause alles klar sein.“ Nachdem Nathalie Heeren (3.), Simone Wimberg (9.) und Neele Detken (10.) dicke Möglichkeiten nicht genutzt hatten, musste ein Elfmeter für die Jahn-Führung herhalten. Nach Foul an Heeren schnappte sich Nahrin Uyar den Ball und blieb cool – 1:0 (14.). „Irgendwie passte es ins Bild, dass unser einziger Treffer ein Elfmeter war“, schmunzelte Meier. Nach der Führung hätte Uyar direkt nachlegen können, scheiterte aber aus zehn Metern Torentfernung (16.). Vor dem Spiel gegen den Tabellenzehnten Gretesch hatte Meier vor dessen bester Angreiferin Lisa Drews (zehn Saisontreffer) gewarnt. In Delmenhorst blieb die Torjägerin jedoch überwiegend blass. Ihre beste Szene hatte Drews in der elften Minute, als sie nach einem schönen Solo über den Kasten schoss. Danach waren die Gäste vor der Pause nur noch bei zwei Versuchen aus der Distanz gefährlich (30./42.).

Im zweiten Abschnitt wollte der TV Jahn „wirklich dringend“ (Meier) das 2:0 machen, brachte den Ball allerdings trotz bester Chancen nicht erneut im Kasten unter. Somit blieb es bis zum Ende spannend. „Wir waren zwar spielbestimmend, aber man weiß ja nie, ob der Gegner nicht doch nochmal zuschlägt“, sagte Meier. Da Gretesch das nicht tat, stand nach 90 Minuten der achte Saisonsieg des TV Jahn fest. Einziger Wermutstropfen: Angreiferin Nathalie Heeren musste in der 67. Minute verletzt vom Platz, nachdem sie einen Schlag auf den Fuß bekommen hatte.

Nächster Gegner der Meier-Elf ist nun am kommenden Sonntag der TSV Havelse. Das Auswärtsspiel beginnt um 13 Uhr.

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