Kreisliga A: 3:1-Sieg über Lemförde Varrel bleibt erster Verfolger

Landkreis Diepholz. Der SV Dreye hat mit einem 3:0 über den TSV Drentwede ebenso wie der TuS Varrel mit einem 3:1 über den TuS Lemförde seinen Platz in der Spitzengruppe der Fußball-Kreisliga A untermauert. Der amtierende Meister TuS Syke II machte durch ein 4:2 gegen den Aufsteiger TSV Holzhausen-Bahrenborstel weiter Boden gut. Weiter auf den ersten Punkt warten muss der TSV Ristedt, der sich im vierten Spiel mit dem 1:3 beim Neuling Barnstorfer SV auch die vierte Niederlage einhandelte.
29.08.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Henning Reinke

Landkreis Diepholz. Der SV Dreye hat mit einem 3:0 über den TSV Drentwede ebenso wie der TuS Varrel mit einem 3:1 über den TuS Lemförde seinen Platz in der Spitzengruppe der Fußball-Kreisliga A untermauert. Der amtierende Meister TuS Syke II machte durch ein 4:2 gegen den Aufsteiger TSV Holzhausen-Bahrenborstel weiter Boden gut. Weiter auf den ersten Punkt warten muss der TSV Ristedt, der sich im vierten Spiel mit dem 1:3 beim Neuling Barnstorfer SV auch die vierte Niederlage einhandelte.

TuS Varrel - TuS Lemförde 3:1 (2:0). "Es war ein schwer erarbeiteter, aber sicherlich auch ein verdienter Erfolg", meinte der Varreler Trainer Ralf Schulze, dessen Team immer noch ungeschlagen ist. Die Platzherren, die auf ihren wegen einer Roten Karte im Pokalspiel noch gesperrten Torjäger Denis Belin verzichten mussten, gingen durch einen Volleyschuss von Sebastian Hübner (34.) in Führung. Hübner war es dann auch, der nach Flanke von Sven Schweneker fast mit dem Pausenpfiff den Vorsprung ausbaute. Nach Wiederbeginn hatten die Varreler durch Christoph Meyer gleich eine gute Chance, aber dann waren es die Gäste, die den Druck erhöhten. Als dann Schweneker (75.) einen Alleingang mit dem 3:0 krönte, waren bereits alle Zweifel am Sieg beseitigt. Lemförde kam zwei Minuten vor dem Schlusspfiff noch zum Ehrentreffer.

SV Dreye - TSV Drentwede 3:0 (2:0). In der stets kurzweiligen Partie hatten zunächst die Gäste Pech mit einem Pfostenschuss, wenig später erging es dem Dreyer Paul Barth nicht besser. Die Platzherren, die lange Zeit ihre Offensivaktionen vor dem Strafraum versanden ließen, schafften dann durch den von Louis Kelkenberg clever in die Gasse geschickten Hans-Christoph Meier (32.) doch die nicht unverdiente Führung. Fast mit dem Pausenpfiff nutzte Tristan Hofmann ein mustergültiges Zuspiel des starken Kevin Weerts zum 2:0. Der Widerstand der Gäste war aber erst gebrochen, als Hofmann (65.) wieder von einem Zuspiel von Weerts profitierte und das 3:0 markierte. "Danach haben wir das Spiel kontrolliert und hätten mit etwas mehr Konzentration auch noch höher gewinnen können", erklärte der insgesamt aber sehr zufriedene Trainer Denny Jürgenlohmann.

SV Heiligenfelde II - TSV Bassum II 0:0: "Offenbar haben wir das Toreschießen völlig verlernt", stöhnte der Heiligenfelder Trainer Frank Köhler nach der nunmehr dritten Nullnummer. Da traf es sich natürlich gut, dass der Gast trotz eines Plus an Chancen das Runde auch nicht ins Eckige brachte. In der auf technisch beachtlichem Niveau geführten Partie lagen erst nach dem Wiederanpfiff Treffer in der Luft, als Markus Cordes (50./52.) gleich zwei Bassumer Chancen nicht nutzte. Auch Heiligenfeldes Sascha Jabben (67.) musste sich enttäuscht auf den Rückweg machen.

In der Schlussphase wurden die Platzherren arg vom Verletzungspech erwischt. Das traf sie umso härter, weil Köhler sein Auswechselkontingent schon ausgeschöpft hatte. Zuerst musste Stefan Zawidzki (70.) den Platz verlassen. Wenig später erwischte es Ludger Meyer-Wülfing, der nach Behandlung aber weitermachte. "Er war dann aber mehr Statist", so Köhler. Als dann auch noch Dominik Kleinwächter vom Feld humpelte, mussten die Platzherren die umkämpfte Partie in doppelter Unterzahl beenden. Und ausgerechnet in dieser prekären Phase bot sich die größte Chance. Doch nachdem der Bassumer Keeper geschlagen war, wurde der Schuss von Arne Lindhorst noch von der Linie gekratzt. In der letzten Minute vergab Alexander Bruns für den Aufsteiger einen fast sicheren Treffer.

Barnstorfer SV - TSV Ristedt 3:1 (1:1). Ohne ihren noch urlaubenden Trainer Bernd Schebitz knüpften die Ristedter nahtlos an ihre bisher enttäuschenden Vorstellungen an. Dabei begann die Partie recht vielversprechend, denn nach Freistoß von Timo Huntemann brachte Nils Dumke (18.) den Gast per Kopf in Front. "Eine schmeichelhafte Führung, denn zuvor hatten wir eigentlich schon viel zu viel zugelassen", sagte Spartenleiter Stephan Bischoff. Und da die Ristedter auch weiterhin die Barnstorfer zu Toren einluden, hatte sich die Führung nach 25 Minuten auch schon wieder erledigt. Nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff, den die Gäste offenbar überhört hatten, gingen die Barnstorfer in Front. Anstalten, das Blatt noch zu wenden, waren nicht erkennbar. Zu allem Überfluss sah Matthias Castens (86.) Rot. In der letzten Minute erhöhte Barnstorf noch auf 3:1. "Es wird höchste Zeit, dass die Mannschaft wachgerüttelt wird", stellte Bischoff klar.

TuS Syke II - TSV Holzhausen 4:2 (2:0). Die Syker dominierten die Partie und führten durch einen Handelfmeter, den der reaktivierte Niels Lange (13.) verwandelte, sowie einen Treffer von Christian Zawadzki (24.) zur Pause auch völlig verdient. "Dann haben wir aber auf halbe Kraft umgeschaltet und den Gegner wieder aufgebaut", meinte Trainer Flamur Aradini. Dafür wurden die Syker auch mit dem Ausgleich (50./65.) bestraft. Manuel Milkereit (66.) mit einem Hammer in den Giebel sowie Lange (75.) sorgten dann aber doch noch für klare Verhältnisse.

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