Eisstock-Cup mit neuer Rekordbeteiligung / Teams spielen heute letzte Vorrunde Vegesack macht mobil – mit Spannung, Spaß und Spiel

Das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ dürfte auf viele Mannschaften zutreffen, die sich am diesjährigen Eisstock-Cup beteiligen. 73 sind es insgesamt, mehr als je zuvor.
22.12.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Doris Friedrichs

Das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ dürfte auf viele Mannschaften zutreffen, die sich am diesjährigen Eisstock-Cup beteiligen. 73 sind es insgesamt, mehr als je zuvor. So finden diesmal sogar fünf Vorrunden statt – die letzte am heutigen Donnerstag, 22. Dezember, um 19 Uhr in der Eislaufhalle auf dem Sedanplatz.

Das erste Mal dabei: „The Fittest 4“ vom Club Sportiv in Vegesack. „Wir kennen viele, die 2015 mitgemacht haben und viel Spaß hatten. Deshalb haben wir uns zur Teilnahme entschieden“, sagt Trainerin Jasmin Kuls. Das Team verpasste in seiner Vorrunde zwar einen der vordersten vier Plätze, die zur Teilnahme am Halbfinale am Donnerstag,

29. Dezember, berechtigen. Doch dafür gewann es immerhin den Kostümwettbewerb.

„Sportlich lief es nicht ganz so gut“, gibt Kuls zu. „Aber es waren knappe Spiele. Und: Wir haben nicht trainiert; uns hat das Gefühl dafür gefehlt, wie schnell das Eis werden kann.“

Von dem ausbaufähigen sport-

lichen Ergebnis lässt sich Kuls
nicht abschrecken. „Das spornt
uns eher an.“ So tritt im nächs-ten Jahr wieder ein Team an, dann mit neuen Kostümen. Bereits die diesjährige Fittest-4-Kostümierung kam beim Publikum bestens an. Dafür sorgten durchtrainierte Körper in pinkfarbenen Shorts, Schweiß- und Stirnbänder sowie neon-grüne T-Shirts plus überdimensionale Sonnenbrillen.

Den Preis für das beste Kostüm gab es auch für „S + K Die Mann-
schaft“: acht Mitarbeiter des Autohauses Schmidt + Koch, die bei der zweiten Vorrunde angetreten waren und sich als
Eisbären verkleidet hatten. Sogar von einem eigenen Fanblock wurde die S+K-Truppe unterstützt. „Wir waren die Lautesten und die Schönsten“, sagt Geschäftsstellenleiter Jürgen Jakobs lachend. Dass es für das Halbfinale nicht gereicht hat, sei nicht schlimm: „Wir wollen wieder mitmachen. Alle waren gut drauf.“

Sportlich gut präsentiert hat sich bislang das Team „Die

Musiker“ aus Mitgliedern des Blasorchesters von der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack. Gleich bei ihrer Premiere auf dem Eis belegten sie den zweiten Platz ihrer Vorrunde und dürfen im Halbfinale

erneut ihr Können zeigen.

Warum „Die Musiker“ mitgemacht haben? „Wir haben gedacht, das ist mal eine ganz lustige Sache – und so war es dann ja auch“, erzählt Dirigent Detlef Schaper. Die Atmosphäre und Organisation haben ihm gut gefallen, sagt Schaper – und lobt ausdrücklich Jürgen Linke, Moderator des Eisstock-Cups: Mit seinen Kommentaren trage er ganz wesentlich zum Spaßfaktor bei.

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