Floorball-Bundesliga: TV Lilienthal behauptet sich beim MFBC Leipzig souverän mit 11:5

Veijalainen erzielt seine ersten Tore

Lilienthal. Der TV Lilienthal hat seinem Derbysieg über den ETV Piranhhas Hamburg zum Saisonauftakt der 1. Floorball-Bundesliga einen 11:5 (2:0, 3:2, 6:3)-Erfolg beim MFBC Leipzig folgen lassen.
25.09.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann
Veijalainen erzielt seine ersten Tore

Saisonsieg Nummer zwei ist im Sack: TVL-Kapitän Fabian Diaz de Armas (Nummer 22) freut’s.

tobias Dohr

Lilienthal. Der TV Lilienthal hat seinem Derbysieg über den ETV Piranhhas Hamburg zum Saisonauftakt der 1. Floorball-Bundesliga einen 11:5 (2:0, 3:2, 6:3)-Erfolg beim MFBC Leipzig folgen lassen. „Der Endstand spiegelt aber nicht unbedingt den wahren Spielverlauf wider. Es war schon ein sehr ausgeglichenes Match“, versicherte TV-Coach Mark-Oliver Bothe. Sein Team habe aber jeweils zum richtigen Zeitpunkt effektiv zugeschlagen.

Ganz besonders freuten sich die „Wölfe“ über die beiden ersten Bundesliga-Tore ihres finnischen Neuzugangs Jami Veijalainen. Nach elf Minuten schloss mit Miro Siljamo der dienstälteste Finne bei den Gästen ein schönes Solo zum 1:0 ab. Kurz vor der ersten Drittelpause erhöhte Verteidiger Lukas Bieger nach einem Abpraller auf 2:0. Das zweite Drittel war gerade einmal 36 Sekunden alt, als Veijalainen das Resultat mit seinem ersten Saisontor auf 3:0 ausbaute.

Während Torben Kleinhans eine Zwei-Minuten-Strafe abbrummte, gelang den Leipzigern das 1:3. Kleinhans stellte aber sofort im Anschluss den alten Abstand wieder her und machte damit sein kurzzeitiges Fehlen wieder wett. Das 5:1 von Niklas Bröker bereitete Kleinhans zudem vor (38.). Mit Toren kurz vor und kurz nach der Pause verringerten die Hausherren den Rückstand auf 3:6. „In dieser Phase ging es hin und her“, teilte Bothe mit. Veijalainen schraubte das Resultat auf 6:3 in die Höhe, ehe Leipzig auf 4:6 verkürzte. Dann musste auch noch Niklas Bröker auf der Strafbank Platz nehmen. Die Partie hätte zu diesem Zeitpunkt also noch durchaus kippen können.

Doch in Unterzahl markierte der dritte Finne beim TVL, Antti Mähönen, nach einem Zuspiel seines Torwarts Nils Hallerstede das 7:4. Niklas Bröker schob in der 52. Minute das 8:4 nach. Auch auf das 5:8 hatte Janos Bröker auf Vorlage von Jami Veijalainen mit dem 9:5 die richtige Antwort parat. Das schönste Tor des Tages glückte allerdings Dennis Heike. Er wartete freistehend so lange, bis sich Leipzigs Schlussmann hinlegte und überlupfte diesen dann zum 10:5. Den Schlusspunkt zum 11:5 setzte Niklas Bröker auf Vorlage seines Bruders Janos Bröker. „Im ersten und im letzten Drittel haben wir es ganz gut gemacht. Im zweiten Drittel offenbarten wir hingegen leichte Schwächen“, resümierte Bothe.

TV Lilienthal: Hallerstede; Heike, Janos Bröker, Niklas Bröker, Minnermann, Kleinhans, Brinkmann, Veijalainen, Röttger, Ebbinghaus, Bieger, Diaz de Armas, Lange, Siljamo, Leiermann, Seitz, Stierle, Mähönen.

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