Fahrer stirbt bei Fischereihafen-Rennen

Veranstalter: Sicherheitsmaßnahmen ausreichend

In der 59. Auflage des Fischereihafen-Rennens in Bremerhaven hat es einen tödlichen Unfall gegeben. Nach einer Kollision mehrerer Fahrer ist am Nachmittag einer von ihnen im Krankenhaus verstorben.
16.05.2016, 17:03
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Veranstalter: Sicherheitsmaßnahmen ausreichend

Das 59. Rennen im Bremerhavener Fischereihafen wurd von einem Todesfall überschattet.

Sascha Bartel

In der 59. Auflage des Fischereihafen-Rennens in Bremerhaven hat es einen tödlichen Unfall gegeben. Nach einer Kollision mehrerer Fahrer ist am Nachmittag einer von ihnen im Krankenhaus verstorben.

Der zweite Renntag des 59. Internationalen Fischereihafen-Rennens wird von dem Unfalltod eines Fahrers überschattet. Beim Start der Klasse 8 waren mehrere Fahrer miteinander kollidiert. Zwar wurden die verletzten Fahrer medizinisch erstversorgt und ins Krankenhaus gebracht. Einer der Fahrer verstarb dort jedoch an den Folgen seiner Verletzungen. Das bestätigte der Veranstalter. Bereits 2013 war ein Fahrer beim Rennen im Fischereihafen Bremerhaven gestorben.

"Wir sind tieftraurig", sagte Pressesprecher Christoph Nagel. Fragen danach, ob die Strecke nicht ausreichend gesichert gewesen sei, wies Nagel zurück. Seit jeher würden weit mehr Sicherheitsmaßnahmen ergriffen als vorgeschrieben. Mehr als 2000 Strohballen sicherten die Strecke ab, in kritischen Kurven gebe es sogenannte Air-Fences, die gestürzte Fahrer auffingen.

Die Start-Ziel-Gerade sei jedoch schwer zu sichern. "Wenn dort etwas passiert, kann man keinen Airbag dazwischen schieben", sagte Nagel. Bei dem Unfall habe es sich um eine Verkettung von Umständen gehandelt, "bei der wohl keine Sicherheitsmaßnahme geholfen hätte." (wk)

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