A-Junioren überrollen Tündern - 8:1 Verdens vierter Sieg in Folge

Verden. Die Fußball-A-Junioren des FC Verden 04 erfreuen sich an einem "goldenen November" (Trainer Jens Dreyer). Nach neun Punkten aus den Begegnungen mit VfL Bückeburg (4:3), SV Bad Bentheim (2:1) und Heidmühler FC (5:1) sowie einem 4:2-Testspielsieg gegen Werder Bremens U18 haben sie am Sonnabend auch ihren Tabellennachbarn HSC BW Tündern vor allem in der Höhe überraschend mit 8:1 (4:0) geschlagen.
29.11.2010, 05:00
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Von Ehrhard Müller

Verden. Die Fußball-A-Junioren des FC Verden 04 erfreuen sich an einem "goldenen November" (Trainer Jens Dreyer). Nach neun Punkten aus den Begegnungen mit VfL Bückeburg (4:3), SV Bad Bentheim (2:1) und Heidmühler FC (5:1) sowie einem 4:2-Testspielsieg gegen Werder Bremens U18 haben sie am Sonnabend auch ihren Tabellennachbarn HSC BW Tündern vor allem in der Höhe überraschend mit 8:1 (4:0) geschlagen.

Damit verabschiedete sich Trainer Jens Dreyers neuerdings in Bestbesetzung auflaufende Mannschaft, die ihren Rekordsieg gegen den TuS Heidkrug (8:0) nur hauchdünn verpasste, vorerst aus dem Abstiegskampf der Niedersachsenliga. Ihr Vorsprung gegenüber dem ersten der insgesamt vier Regelabstiegsplätze ist neuerdings acht Punkte groß. "Wir sind momentan gut drauf", lobt Dreyer, schiebt aber umgehend eine Warnung hinterher. "Wir dürfen jetzt nicht in Euphorie verfallen. Bis zur Winterpause sind noch zwei schwere Spiele gegen Heessel und Hansa Lüneburg, und in zwei Wochen kann es schon wieder ganz anders aussehen."

Schafft der FC Verden 04 es jedoch, seine derzeitige Form zu konservieren, muss ihm vor den beiden restlichen Aufgaben des Jahres 2010 nicht bange sein. Nach langen Wochen der Verletzungssorgen kann Dreyer (endlich) die Startelf aufbieten, die ihm zu Saisonbeginn vorgeschwebt hat. In der Innenverteidigung der Vierer-Abwehrkette sind Philipp Breves und Fynn Warnken gesetzt, Alexander Anhold und Nick Grodecki bilden ein starkes Sechser-Pärchen, und auf den beiden Außenpositionen im Mittelfeld machen Dennis Hoins und Jannis Oberbörsch tüchtig Dampf. Bemerkt Jens Dreyer: "Jetzt steht das Gerüst."

Wöhlke überzeugt im Tor

Am Sonnabend wusste sich ferner Patrik Zimmermann in den Vordergrund zu spielen. Er steuerte drei Tore zum Sieg seiner in jeder Hinsicht überzeugenden Elf bei (20./28./59.). Hätte der FC Verden 04 seine Chancen noch kaltschnäuziger genutzt, wäre ihm gegen Tündern auch ein Sieg mit zehn oder mehr Toren gelungen. Lediglich zwischen der 30. und 40. Minute gab es eine Phase, in der dem FC Verden die Kontrolle über das Heimspiel kurzfristig entglitt. Zunächst hatte die Torlatte das Tünderner 1:3 verhindert (31.), und in der 37. Minute musste Torwart Stefan Wöhlke in höchster Not retten. Der Keeper verzeichnete am Sonnabend seinen zweiten Startelf-Einsatz in Folge, weil sein Mitstreiter Bastian Rosilius wegen einer Leistenverletzung pausieren muss. Ferner rückte der im Training überzeugende Bade als linker Außenverteidiger (anstelle von Burford) in die Anfangsformation. Seine Vorstellung endete ebenso überzeugend wie die von Wöhlke, der sich lediglich in der 78. Minute mit

einem scharf getretenen 18-Meter-Freistoß bezwingen lassen musste.

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