Werders C-Jugend kommt nicht über ein 24:24 hinaus Verkorkste erste Hälfte

Östliche Vorstadt. Die weibliche C-Jugend des SV Werder Bremen machte es im Lokalderby der Handball-Oberliga gegen den TuS Komet Arsten völlig unnötig spannend. Die Grün-Weißen liefen knapp 44 Minuten lang einem Rückstand hinterher, drehten den Spieß kurz vor Schluss selbst zur Zwei-Tore-Führung um und kamen trotzdem nicht über ein 24:24 (11:12) hinaus.
31.01.2019, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Östliche Vorstadt. Die weibliche C-Jugend des SV Werder Bremen machte es im Lokalderby der Handball-Oberliga gegen den TuS Komet Arsten völlig unnötig spannend. Die Grün-Weißen liefen knapp 44 Minuten lang einem Rückstand hinterher, drehten den Spieß kurz vor Schluss selbst zur Zwei-Tore-Führung um und kamen trotzdem nicht über ein 24:24 (11:12) hinaus. „Für uns war das nach der verkorksten ersten Hälfte sicherlich ein Punktgewinn“, legte sich Werders Trainerin Grit Gerke fest. Ihre Mannschaft bleibt dadurch als Dritter mit 7:3 Zählern weiter auf Verbandsmeisterschaftskurs, Arsten belegt mit 4:6 Punkten den vierten Platz.

Zufrieden war die SVW-Trainerin mit dem Auftritt ihrer Mannschaft beileibe nicht. „Arsten hatte den absoluten Siegeswillen, wir haben Angsthasen-Handball gespielt und nicht das abgerufen, was wir können“, kritisierte Gerke. Das größte Kopfzerbrechen bereitete den Grün-Weißen die Arster Linksaußen Maresa Möller, die dem SVW elf Tore ins obere kurze Eck pfefferte.

Der TuS Komet Arsten setzte sich über 12:9 (24.) auf 17:13 ab (33.), danach nahmen die Gastgeberinnen den Kampf an und standen in der Abwehr besser. Dank einer verbesserten Chancenverwertung glich Tabita Otto zum 21:21 aus (43.), ein Dreierpack von Lisa Mackowiak, Tabita Otto und Isabell Krawutschke brachte die Grün-Weißen nach dem 21:22 sogar mit 24:22 in Führung (47.). Zwei Minuten später stellte Arsten aber schon wieder den Endstan her. Am Sonntag, 10. Februar, erwartet der SVW um 12.45 Uhr den verlustfreien Spitzenreiter JSG Wilhelmshaven zum Schlagerspiel in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle.

SV Werder Bremen: Schikorra, Rau; Krawutschke (1), Zimmer, Krämer, Schmiemann (2), Otto (2), Jarocki (6/1), Budelmann (5/1), Paeslack (1), Mackowiak (5), Behrens (2).

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