FC Hagen/Uthlede kommt auf Touren Verletzungspech und „Rot“ getrotzt

Uthlede. Der FC Hagen/Uthlede kommt in der Fußball-Landesliga Lüneburg so langsam aber sicher auf Touren. Nach dem 3:0-Erfolg am vergangenen Mittwochabend bei Aufsteiger SV Komet Pennigbüttel ließ der letztjährige Vize-Meister ein ziemlich beeindruckendes 4:1 (1:0) beim Vorjahresdritten MTV Eintracht Celle folgen.
19.09.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Verletzungspech und „Rot“ getrotzt
Von Tobias Dohr

Uthlede. Der FC Hagen/Uthlede kommt in der Fußball-Landesliga Lüneburg so langsam aber sicher auf Touren. Nach dem 3:0-Erfolg am vergangenen Mittwochabend bei Aufsteiger SV Komet Pennigbüttel ließ der letztjährige Vize-Meister ein ziemlich beeindruckendes 4:1 (1:0) beim Vorjahresdritten MTV Eintracht Celle folgen. Beeindruckend war dieser hohe Sieg vor allem deshalb, weil mit Jörn Korf der erste Innenverteidiger bereits nach 27 Minuten mit einer Leistenverletzung vom Feld musste. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause folgte dann nach einer höchst umstrittenen Roten Karte mit Nils Göcke auch noch der zweite Innenverteidiger.

„Wie sich die Mannschaft dann in der zweiten Halbzeit in Unterzahl präsentiert hat, das war schon überragend“, lobte Hagens Trainer Max Klimmek, der mit seinem Bruder Michel und André Stüßel nur zwei Ersatzspieler auf der Bank hatte. Michel Klimmek kam schon nach knapp einer halben Stunde für Korf aufs Feld. Thomas Wischhusen nahm dessen Platz in der Innenverteidigung ein. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der es die Hausherren zur Überraschung der Gäste immer wieder mit langen Bällen probierten.

Mit einem abgefangenen Ball leitete Wischhusen schließlich die 1:0-Führung der Hagener ein. Er spielte Kai Diesing an, der noch 20 Meter mit dem Ball lief und dann flach aus 16 Metern ins kurze Eck einschoss (37.). Die erste Hälfte endete dann mit einem Aufreger: Nach einem Zweikampf ging Nils Göckes Gegenspieler zu Boden, der Schiedsrichter pfiff und zeigte dem Hagener Innenverteidiger die Rote Karte. „Keiner von uns hat da ein Foul gesehen“, ärgerte sich Klimmek. „Aber wenn er pfeift, muss er ihm wohl auch Rot geben.“

Die Gäste retteten sich zunächst in die Pause und stellten sich dann neu auf. Zum ersten Mal überhaupt mit Axel France in der Innenverteidigung sowie einer ganz eng gestaffelten Defensive. „Axel hat das gespielt, als ob er nie etwas anderes gemacht hat“, lobte Hagens Co-Trainer Carsten Werde. Zunächst hielt aber Torwart Denis Skowronek mit einem sensationellen Reflex nach einem Kopfball von Felix Krüger die Führung fest. Mit einem Doppelschlag stellte Hagen die Weichen dann endgültig auf Sieg.
Zunächst schloss Diesing einen mustergültigen Konter über Daniel Grimm und Justin Dähnenkamp ab (60.). Kurz danach drückte Grimm eine Hereingabe von Diesing in Co-Produktion mit Michel Klimmek über die Linie. Und schließlich war es erneut Torjäger Grimm, dem das 4:0 gelang (80.). Das 1:4 von Felix Krüger (82.) konnten die Hagener problemlos verschmerzen.

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