Volleyball-Oberliga VG bleibt nach der Pause punktlos

Die VG Delmenhorst-Stenum hat gegen Vechta und Baden II jeweils deutlich mit 0:3 den Kürzeren gezogen. Damit stürzte das Team von Susanne Schalk in der Tabelle auf Platz sieben ab.
28.10.2019, 15:40
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Von Gerhard Göldenitz

Die vierwöchige Wettkampfpause hat den Oberliga-Volleyballern der VG Delmenhorst-Stenum nicht gutgetan. In eigener Halle unterlagen sie sowohl DJK Füchtel Vechta als auch dem TV Baden II deutlich mit 0:3 und stürzten damit in der Tabelle mit fünf Punkten auf der Habenseite vom vierten Rang auf den Relegationsplatz sieben ab.

VG Delmenhorst-Stenum – DJK Füchtel Vechta 0:3 (20:25, 23:25, 22:25): Gegen den Regionalliga-Absteiger und derzeitigen Tabellenführer der Staffel 1 hielten die Hausherren zu Beginn gut mit und gestalteten den ersten Durchgang lange Zeit offen. Mit ihrer ganzen Routine waren die Gäste zum Ende hin aber abgezockter, machten in den entscheidenden Phasen alles richtig und holten die entsprechenden Punkte zum Satzgewinn.

Von diesem Rückschlag zeigten sich die Schalk-Schützlinge relativ unbeeindruckt, machten in der Folgezeit viel Druck in Aufschlag sowie Angriff und holten sich im zweiten Abschnitt eine scheinbar beruhigende 15:9-Führung. Diese hielt sogar bis in die Crunchtime, ehe einige unnötige Flüchtigkeitsfehler und schlechte interne Absprachen den Durchgang drehten. Die Gäste schafften vier Punkte in Folge, glichen nicht nur aus, sondern beendeten den Satz mit 25:23.

Im dritten Durchgang marschierten beide Teams quasi im Gleichschritt bis zum 22:22, ehe Vechta erneut die besseren Argumente lieferte und die drei Punkte zum Satz und Sieg holte. Für VG-Trainerin Susanne Schalk war die Niederlage zwar nicht überraschend, aber doch unnötig. „Da war deutlich mehr drin, zumal wir im zweiten Satz ständig in Führung lagen und den Durchgang echt verdient gehabt hätten“, sagte die Übungsleiterin.

VG Delmenhorst-Stenum – TV Baden II 0:3 (13:25, 19:25, 19:25): Für das zweite Spiel des Tages gegen den letztjährigen Vizemeister hatten sich die Mannen um Kapitän Philipp Förstermann viel vorgenommen. Am Ende aber blieb die Erkenntnis, dass die Zweitliga-Reserve aus Baden in allen Belangen überlegen war und verdient gewann.

Bei den Gastgebern lief von Anfang an nicht viel zusammen. Viele technische Fehler und eine mangelhafte Abstimmung in Annahme und Abwehr machten es dem Tabellenvierten leicht, die Sätze für sich zu entscheiden. Bei dem blutleeren Auftritt, der ohne Kampf und eher mit Krampf geführt wurde, zeigte keiner der VG-Akteure annähernd Normalform. Phasenweise kamen die eigenen Aufschläge zwar mit viel Druck, dann aber wurden auch viele einfach zu lässig ins Netz geschlagen. Und weil im Team der Badener Angreifer mit einer sehr großen Abschlaghöhe standen, hatte der VG-Block oftmals das Nachsehen und auch die Abwehr konnte nur wenig ausrichten. Schalks Team gelang es nie, den Schalter umzulegen, auch wenn zwischendurch einige gute Aktionen gelangen. Die Gäste hatten das Geschehen jederzeit fest im Griff, zeigten dabei die reifere Spielanlage und waren auch athletisch deutlich überlegen.

Für die Delmenhorster bleibt zu hoffen, dass sie sich bis zum Auswärtsspiel am 9. November beim TuS Bersenbrück wieder fangen und gegen den Tabellennachbarn eine deutliche Leistungssteigerung hinbekommen.

VG Delmenhorst-Stenum: Sanders, Süßmuth, Bode, Förstermann, Marks, Hoffmann, Pröbe, Döring, Schwan, Carus, Doig.

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