„Wölfe“ feiern 9:4 in Wernigerode und sind dabei Zeugen einer imponierenden Sponsoren-Präsentation Viel Freude und ein bisschen Wehmut

Lilienthal. Das Debüt von Antti Mähönen beim TV Lilienthal ist zu einem vollen Erfolg geworden. Im ersten Punktspiel des neuen Jahres setzten sich die „Wölfe“ bei den Red Devils Wernigerode souverän mit 9:4 (3:1, 4:2, 2:1) durch.
16.01.2017, 00:00
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Viel Freude und ein bisschen Wehmut
Von Tobias Dohr

Lilienthal. Das Debüt von Antti Mähönen beim TV Lilienthal ist zu einem vollen Erfolg geworden. Im ersten Punktspiel des neuen Jahres setzten sich die „Wölfe“ bei den Red Devils Wernigerode souverän mit 9:4 (3:1, 4:2, 2:1) durch. Und der neue Finne in Reihen des Tabellen-Zweiten der Floorball-Bundesliga steuerte zu diesem Sieg zwei Assists sowie einen eigenen Treffer bei.

„Ich bin wirklich rundum zufrieden und überglücklich, dass wir so aus den Startlöchern gekommen sind“, sagte TVL-Cheftrainer Remo Hubacher. Er hatte über die komplette Spielzeit mit drei Reihen spielen lassen und als vornehmliches Ziel viel Ballbesitz und eine hohe Passqualität ausgegeben. Beides gelang seinen Akteuren konstant gut über beinahe die komplette Spielzeit. Für Wernigerode entwickelte sich so vor 290 Zuschauern eine ziemlich frustrierende Partie. Immer wenn der Tabellensechste mal das Gefühl hatte, rankommen zu können, bissen die „Wölfe“ wieder zu und bauten ihren Vorsprung aus.

Los ging es in der siebten Minute, als Jaakko Akman die Lilienthaler Führung erzielte. Ramon Ibold gelang zwar zwei Minuten später der schnelle Ausgleich, doch mit einer souveränen Unterzahlphase nach Zweiminutenstrafe gegen Janos Bröker zeigten die Gäste bereits im ersten Drittel eindrucksvoll, wer Herr im Hause war. Der TVL überstand die Unterzahl unbeschadet, und Janos Bröker erzielte nur fünf Sekunden nachdem das Team wieder komplett war das 2:1. Ein Treffer, der Wirkung zeigte.

Niklas Bröker kurz vor der ersten Drittelpause sowie Janos Bröker mit zwei weiteren Toren kurz danach erhöhten auf 5:1. Nun begann das Hase-und-Igel-Spiel erst so richtig. Wernigerode verkürzte auf 2:5 (27.), Miro Siljamo (31.) und Mark Oliver Bothe (34.) antworteten mit dem 6:2 und 7:2. Danach waren die Gastgeber wieder mit zwei Treffern dran (39./47.), die Antti Mähönen (47.) und Dennis Heike (59.) aber erneut konterten. „Das war ein sehr dominanter Auftritt von uns“, lobte Remo Hubacher. „Wir haben Wernigerode regelrecht zermürbt.“

So schlichen die Hausherren am Ende als traurige Verlierer vom Platz – obwohl sie kurz vor Anpfiff doch noch so gestrahlt hatten. Die Partie war nämlich mit einer ziemlich beeindruckenden Sponsoren-Präsentation gestartet. Lotto Sachsen-Anhalt unterstützt die Red Devils Wernigerode in den kommenden drei Jahren mit einer Summe von 30 000 Euro. Das wurde in einer feierlichen Zeremonie kurz vor Beginn der Partie in der Halle verkündet. Da fiel nicht nur Remo Hubacher und seinem Team die Kinnlade herunter. Für Floorball-Verhältnisse sind 30 000 Euro eine ziemlich beachtliche Summe. Doch zumindest am Sonnabend hat den Roten Teufeln dieses Geld im Duell gegen die „Wölfe“ (noch) nichts genützt.

TV Lilienthal: Hallerstede, Spöhle; Bothe, Janos Bröker, Minnermann, Kleinhans, Brinkmann, Akman, Niklas Bröker, Grönvall, Osmers, Bauer, Mähönen, Diaz de Armas, Grabau, Siljamo, Ebbinghaus, Heike, Leiermann.

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