Grohn kassiert bittere 1:5-Pleite

Viel Hektik und keine Punkte

Grohn. Eine bittere 1:5-Heimniederlage kassierte der SV Grohn in der Fußball-Landesliga gegen den SC Weyhe und fiel auf den sechsten Tabellenplatz zurück. "Das war ein richtig schlechtes Spiel von uns", fasste SVG-Trainer Juan Schrader die Partie zusammen, die er in den letzten rund 30 Minuten von außerhalb der Sportanlage Oeversberg ansehen musste.
31.10.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Marc Gogol

Grohn. Eine bittere 1:5-Heimniederlage kassierte der SV Grohn in der Fußball-Landesliga gegen den SC Weyhe und fiel auf den sechsten Tabellenplatz zurück. "Das war ein richtig schlechtes Spiel von uns", fasste SVG-Trainer Juan Schrader die Partie zusammen, die er in den letzten rund 30 Minuten von außerhalb der Sportanlage Oeversberg ansehen musste.

Grund dieses Platzverweises für den Grohner Coach war eine Auseinandersetzung mit der Weyher Bank, als es bereits 0:3 stand. Während diesem verbalen Scharmützel sah der bereits in der 33. Minute ausgewechselte Weyher Sascha Habighorst wegen beleidigender Äußerungen die Rote Karte. Spielentscheidend war das alles jedoch nicht. Sondern, wie Juan Schrader nach dem Schlusspfiff erläuterte: "Wir waren in der ersten Halbzeit nicht wach und haben nicht gut Fußball gespielt. Deshalb haben wir verloren."

Keine direkte Kritik äußerte Schrader am Schiedsrichter Dennis Hora (ATSV Sebaldsbrück), obwohl das 0:1 (22.) durch Tom Wieting aus abseitsverdächtiger Position fiel. Der Weyher hatte überdies Grohns Torwart Baris Kaleli in einer Szene zuvor am Kopf getroffen und wurde nicht bestraft. Das 2:0 (38.), das Christian Kuchra nach einer Ecke per Flachschuss erzielte, kam nur zustande, weil zuvor der Abseitspfiff gegen den erneut alleine auf Baris Kaleli zustrebenden Tom Wieting ausgeblieben war. Grohn vergab einen Treffer in den ersten 45 Minuten durch Deniz Semerci und Mattheo Przeliorz, die jeweils am Weyher Schlussmann Daniel Denter scheiterten.

"Dann haben wir es nach der Pause noch mal versucht, doch mit dem Fehler zum 0:3 war es vorbei", sagte Juan Schrader. Diesen Fehler beging Deniz Semerci bei einem Weyher Konter, als er sich in einen Zweikampf an der Außenlinie verwickeln ließ, anstatt gleich zu klären. Oliver Rozehnal nutzte dies schließlich (66.). Das 1:3 (79.) von Mattheo Przeliorz per 20-Meter-Schuss weckte nochmals Hoffnung beim SV Grohn, doch aller Druck auf das Weyher Gehäuse verpuffte schließlich. Auf der Gegenseite ließen sich die entblößten "Husaren" auskontern und mussten noch zweimal den Ball aus dem Netz holen.

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