Fußball-Kreisliga: SV Heiligenfelde kommt beim Vorletzten Eydelstedt nicht über ein 1:1 hinaus Viele Gelegenheiten, ein einziger Treffer

Eydelstedt·Syke. Die 90 Minuten waren in gewisser Weise ein Spiegelbild der gesamten Rückserie - und die verläuft beim Fußball-Kreisligisten SV Heiligenfelde alles in allem unbefriedigend. Auch beim Vorletzten SV Jura Eydelstedt, der schon längst keine Chance auf den Klassenerhalt mehr besitzt, reichte es nur zu einem 1:1 (0:0).
19.05.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Viele Gelegenheiten, ein einziger Treffer
Von Jens Hoffmann

Eydelstedt·Syke. Die 90 Minuten waren in gewisser Weise ein Spiegelbild der gesamten Rückserie - und die verläuft beim Fußball-Kreisligisten SV Heiligenfelde alles in allem unbefriedigend. Auch beim Vorletzten SV Jura Eydelstedt, der schon längst keine Chance auf den Klassenerhalt mehr besitzt, reichte es nur zu einem 1:1 (0:0).

"Dabei war nach unserem Führungstreffer eigentlich alles angerichtet", bemerkte Florian Jamer, der zugleich Spieler und Spartenleiter ist. Gerrit Bolte brachte die Gäste unmittelbar nach der Pause in Führung (47.), doch nur wenige Minuten später glich Malte Behrens für die Eydelstedter aus (52.). Vorausgegangen war ein Fehlpass im Mittelfeld, der einen Konter von Jura begünstigte. Auch die SVH-Defensive ging in dieser Szene nicht so konsequent wie nötig zu Werke. "So etwas darf uns einfach nicht passieren", gab sich Jamer selbstkritisch. Dabei besaß das Team von Trainer Frank Fischer genügend Gelegenheiten, um drei Punkte nach Hause zu bringen. "Im Grunde hätte jeder von uns ein Mal treffen können, manche sogar zwei oder drei Mal." Nur: Es fehlte die allerletzte Effizienz. "Wir kombinieren recht gut bis zum Strafraum, aber dann fehlt der Abschluss", so Jamer. Das sei ärgerlich und sehr frustrierend.

Und so kam es (fast), wie es in solchen Fällen häufig kommt: Die biederen Eydelstedter, die sich zwar sehr engagiert, aber - gemäß ihres Tabellenstandes - auch fußballerisch limitiert präsentierten, bekamen die große Siegchance: Und hätte Mathias Kehrer nicht neben, sondern ins Tor getroffen, und das in der 90 Minute, hätten die Gäste nicht mehr zurückschlagen können.

Doch auch so überwog die Enttäuschung. "Nachdem wir in der Hinrunde zwischenzeitlich Spitzenreiter waren, habe ich gleich gewarnt: Das ist nur eine Momentaufnahme. Aber dass wir einen so kräftigen Einbruch erleben, hätte ich auch nicht gedacht", gestand Jamer. Immerhin: Zwei Partien stehen für den aktuellen Tabellenneunten noch aus.

SVH: Gerlach - Obst, Spannhake, Janshen, Buchheister, Tischer (72. Diers), Jamer, Isensee, Helms, Götzinger, Bolte.

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