1. Kreisklasse Osterholz Vier Tore von Dennis Bokelmann

Die Aufsteiger in die Fußball-Kreisliga Osterholz heißen SV Löhnhorst und TuSG Ritterhude II. Die SG Platjenwerbe oder der FC Hansa Schwanewede II können sich nur noch retten, wenn der Zweite der Kreisliga aufsteigt.
27.05.2014, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann

Die Aufsteiger in die Fußball-Kreisliga Osterholz heißen SV Löhnhorst und TuSG Ritterhude II. Die SG Platjenwerbe oder der FC Hansa Schwanewede II können sich nur noch retten, wenn der Zweite der Kreisliga aufsteigt. Auffälligster Kicker am 29. Spieltag der 1. Kreisklasse Osterholz war Dennis Bokelmann mit seinen vier Toren nach dem Seitenwechsel beim 7:0-Triumph seines SV Aschwarden über den TSV Sankt Jürgen II.

Die Würfel in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz sind gefallen: Während sich der SV Löhnhorst mit einem 3:1-Erfolg über den 1. FC Neuenkirchen den Titel sicherte, so folgt diesem die TuSG Ritterhude II nach einem 1:0-Sieg im Spitzenspiel gegen den Zweiten SV Komet Pennigbüttel II als zweiter Aufsteiger in die Kreisliga. Der SV Nordsode machte zudem mit einem 2:0-Erfolg über den SV Lilienthal/Falkenberg II den Klassenerhalt vorzeitig perfekt.

FC Hambergen II – BSG Hüderbeek 4:5 (1:1): In einem abwechslungsreichen Match ging es ständig rauf und runter. Kurios war, dass der Referee einen Elfer von Hambergens Kapitän Jan-Henrik Gantzkow zweimal wiederholen ließ, da jeweils ein Spieler zu früh den Strafraum betreten hatte. Nachdem Gantzkow zweimal sicher in dieselbe Ecke verwandelt hatte, hielt BSG-Keeper Kai Woijack den Elfmeter beim dritten Anlauf.

SV Löhnhorst – 1. FC Neuenkirchen 3:1 (2:1): Nach starken ersten 20 Minuten ließ der Tabellenführer nach. Dennoch hätte der Favorit gegen einen ersatzgeschwächten Gegner bis zur Pause nachlegen können. Neuenkirchen lieferte eine kämpferisch vorbildliche Vorstellung ab und kam durch einen abgefälschten Freistoß von Felix Hoppe zum Ehrentreffer. Löhnhorst kehrt nach sieben Jahren Abwesenheit in die Kreisliga zurück.

SV Nordsode – SV Lilienthal II 2:0 (0:0): Lilienthals Tormann Sebastian Detert vereitelte im ersten Durchgang zwei Großchancen von Björn Stelljes. Aber erst mit dem einsetzenden Regen erhöhte der Viertletzte die Schlagzahl. „Im zweiten Abschnitt waren wir wacher“, bestätigte Nordsodes Coach Hartmut Hinck. Beim 2:0 senkte sich eine stramme Flanke von „Figo“ Stelljes glücklich unter die Querlatte.

SFR Heilshorn – FC Schwanewede II 4:1 (4:0): „Dafür, dass es für Schwanewede um den Klassenerhalt ging, haben wir kaum Gegenwehr gespürt“, wunderte sich Heilshorns Trainer Thomas Reichel. Alle vier Tore seien gekonnt herausgespielt gewesen, so Reichel. „Für uns war es ein sehr schöner Saisonabschluss. Wir wollten unter die ersten fünf Teams kommen. Dies haben nun geschafft“, erklärte Reichel.

TSV Wallhöfen II – VfL Ohlenstedt 4:1 (2:0): Yannick Pretzel ebnete den Hausherren mit seinem Doppelpack in den ersten 45 Minuten den Weg zum Sieg. „Wir haben den Ball in der Offensive gut laufen lassen. Mit unserer Defensivarbeit war ich aber nicht so zufrieden“, resümierte TSV-Coach Julian Gelies. Der Übungsleiter notierte einige gut vorgetragene Angriffe. Ohlenstedt ließ sich nicht hängen.

SV Aschwarden – TSV Sankt Jürgen II 7:0 (3:0): Der Gast trat mit einer Notelf an. Selbst TSV-Übungsleiter Marco Boxberger musste ran. Daniel Breuer verursachte den Elfmeter, den Dennis Bokelmann direkt nach dem Wiederanpfiff zum 4:0 verwandelte. Bokelmann glänzte mit einem lupenreinen Hattrick und legte sogar noch einen vierten Treffer nach. Bester TSV-Spieler war Torwart Benjamin Ostrowski.

SV Garlstedt – SG Platjenwerbe 4:1 (2:0): Der Gast betrieb einen hohen Aufwand, um dem Abstieg zu entkommen. Garlstedt verbuchte aber die deutlich bessere Chancenverwertung. „Am Ende ist unser Sieg ein bisschen zu hoch ausgefallen“, urteilte SV-Trainer Wolfram Walker. Der 18-jährige Patrick Rust brachte sein Team mit einem tollen Schuss in Führung. Auch das 4:0 von Daniel de Fries war sehr sehenswert.

TuSG Ritterhude II – SV Pennigbüttel II 1:0 (1:0): Kristof Grahl erzielte nach einer Vorlage von Sven Schrage nach 36 Minuten das Tor des Tages. Schrage verletzte sich bei dieser Vorarbeit, biss allerdings bis zur 75. Minute auf die Zähne. „Wir haben das Spiel gemacht und auch mehr Chancen verzeichnet. Deshalb war es insgesamt ein verdienter Sieg“, sagte TuSG-Trainer Roland Neumann nach dem Aufstieg.

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