Bastian Steger steigt am Mittwoch ein Vier Werderaner bei der WM

Düsseldorf. Auch mit 36 Jahren feiert ein gestandener Tischtennis-Profi noch eine Premiere: Für Werders Topspieler Bastian Steger beginnt an diesem Montag die erste Einzel-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Die Vorfreude auf die Veranstaltung ist nicht nur beim stärksten Spieler aus Bremen riesig: 8000 Zuschauer fasst die Messehalle in Düsseldorf, die für die letzten drei Turniertage vom 3.
29.05.2017, 00:00
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Vier Werderaner bei der WM
Von Jörg Niemeyer

Düsseldorf. Auch mit 36 Jahren feiert ein gestandener Tischtennis-Profi noch eine Premiere: Für Werders Topspieler Bastian Steger beginnt an diesem Montag die erste Einzel-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Die Vorfreude auf die Veranstaltung ist nicht nur beim stärksten Spieler aus Bremen riesig: 8000 Zuschauer fasst die Messehalle in Düsseldorf, die für die letzten drei Turniertage vom 3. bis 5. Juni seit Langem „ausverkauft“ vermeldet.

„Es ist schon etwas Besonderes, vor der eigenen Haustür zu spielen“, sagt Bastian Steger, der den Mittelpunkt seines sportlichen Lebens seit Jahren in Düsseldorf hat. Dort trainiert die Nationalmannschaft, mit der Steger 2016 in Rio die olympische Bronzemedaille gewonnen hat. Und für den deutschen Rekordmeister aus der nordrhein-westfälischen Hauptstadt, die Borussia, schlug Steger zwischen 2000 und 2006 auf.

Steger wird bei der WM einer von sechs deutschen Herren im Einzelwettbewerb sein. Als aktuelle Nummer 25 der Weltrangliste ist der Werderaner gesetzt, braucht vor seinem ersten Einsatz am Mittwoch also nicht in die Qualifikation zu gehen. Die Form, sagt der 36-Jährige, sei gut, was nicht zuletzt der Sieg bei den Slowenischen Meisterschaften Ende April unterstrich. Vor allem jedoch ist der Profi nach seiner langwierigen Fußverletzung endlich frei von jeglichen Beschwerden. „Ich habe keine Probleme mehr“, sagt Steger.

Als Mindestziel im 128-Starter-Feld setzt er sich selbst das Erreichen der Runde der besten 32. Das entspräche der Setzliste. Doch mit der Unterstützung der Zuschauer im Rücken, traut sich Steger auch mehr zu. „Vieles hängt von der Auslosung ab“, sagt er, „da kannst du schon in der ersten Runde auch einen ganz schweren Gegner erwischen.“ Favoriten auf den Titel sind für ihn die Chinesen Ma Long und Fan Zhendong, die Nummern eins und zwei in der Welt. Als bester Nicht-Chinese rangiert Dimitri Ovtcharov auf Platz fünf. Als zweitbester Deutscher ist Timo Boll inzwischen wieder auf Platz acht geklettert. Ruwen Filus (32), Patrick Franziska (47) und Ricardo Walther (50) komplettieren das deutsche Herren-Feld.

Neben Steger werden auch die drei anderen Bundesliga-Akteure des SV Werder in Düsseldorf auflaufen: Omar Assar (62) für Ägypten, Hunor Szöcs (82) für Rumänien und Florent Lambiet (178) für Belgien.

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