A-Junioren müssen mit 2:2 leben Vilser Pechvögel

Landkreis Diepholz. Einen Achtungserfolg haben in der Fußball-Bezirksliga Hannover die A-Junioren des SV Bruchhausen-Vilsen verbucht, die dem Spitzenreiter JSG Haßbergen ein Unentschieden abtrotzten. Aufsteiger TuS Sudweyhe musste dagegen im Kreisderby gegen die JSG Wetschen eine empfindliche Niederlage hinnehmen.
28.09.2011, 05:00
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Von Henning Reinke

Landkreis Diepholz. Einen Achtungserfolg haben in der Fußball-Bezirksliga Hannover die A-Junioren des SV Bruchhausen-Vilsen verbucht, die dem Spitzenreiter JSG Haßbergen ein Unentschieden abtrotzten. Aufsteiger TuS Sudweyhe musste dagegen im Kreisderby gegen die JSG Wetschen eine empfindliche Niederlage hinnehmen.

TuS Sudweyhe - JSG Wetschen 2:6 (1:3). Die Platzherren hatten durch Christian Heusmann, der freistehend am Keeper scheiterte (5.), zwar die erste Chance, schlitterten dann aber schnell auf die Verliererstraße, weil die Abwehr eklatante Schwächen zeigte (7./11.). Zwar entzündete Max Jacobs einen Hoffnungsfunken (35.), der nach dem 1:3 (42.) aber schon wieder so gut wie erloschen war.

Das wiederholte sich kurz nach dem Wiederanpfiff, als zunächst durch Heusmann der Anschluss gelang (51.), der Rückstand nach einem von Torben Maas verursachten Handelfmeter wieder zwei Tore betrug (58.). "Das war der ultimative Knacks, danach waren wir völlig von der Rolle", erklärte Trainer Uwe Behrens, dem auch die dauernde Motzerei seiner Spieler auf den Geist ging. Gegen nunmehr vor allem mit sich selbst beschäftigte Sudweyher hatten es die Gäste aus dem Südkreis nicht mehr allzu schwer, noch zwei weitere Treffer nachzulegen (71./85.).

SV Bruchhausen-Vilsen - JSG Haßbergen 2:2 (2:1). Nur zwei Minuten fehlten den Vilsern zur großen Überraschung gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer. Salam Garaf, der auch im ersten Herrenteam für Furore sorgt (siehe nebenstehender Text), brachte die Vilser mit einem seiner unnachahmlichen Sololäufe früh in Führung (5.). Peymann Alcheikh baute den Vorsprung sogar aus (23.). Dumm dann für die Vilser, dass Mevan Tasyer bei einem Befreiungsschlag das Leder so unglücklich über den Schlappen rutschte, dass es im eigenen Netz landete (25.). Die große Chance zur Vorentscheidung wurde vergeben - ausgerechnet vom sonst so treffsicheren Garaf und ausgerechnet vom Elfmeterpunkt. Der Gefoulte trat selbst an und brachte die Kugel auch im Tor unter, doch der Schiedsrichter pochte auf eine Wiederholung. Dabei scheiterte Garaf am gegnerischen Torwart (66.). "Da soll irgendwer vorzeitig in den Strafraum gelaufen sein", konnte Trainer Achim Kumpart die Entscheidung nicht ganz

nachvollziehen.

Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff musste Vilsen noch den bitteren Ausgleich schlucken. "Es war ein sehenswertes, temporeiches und spannendes Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Hätten wir das 2:1 über die Zeit gebracht, wäre der Sieg nicht unverdient gewesen. Denn bei den Chancen hatten wir doch ein kleines Plus", resümierte Kumpart.

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