Tennis-Verbandsliga

Vizemeisterschaft rückt ins Blickfeld

Der TC Blau-Weiß Delmenhorst triumphiert über den favorisierten SV Frisia Loga und hat nun eine realistische Chance auf Platz zwei in der Endabrechnung.
19.06.2018, 16:25
Lesedauer: 1 Min
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Von Heino Horstmann
Vizemeisterschaft rückt ins Blickfeld

Niklas Johannson steuerte zwei Punkte zum Überraschungssieg bei.

INGO MÖLLERS

Delmenhorst. Die Herren des TC Blau-Weiß Delmenhorst haben am fünften Spieltag der Tennis-Verbandsliga einen Überraschungserfolg errungen. Der Gastgeber setzte sich mit 4:2 gegen das favorisierte Team des SV Frisia Loga durch und hat somit die Chance, die Vizemeisterschaft zu erreichen. Erstmals in Bestbesetzung angetreten, machten die Gastgeber eindrucksvoll deutlich, über welch ein Leistungsvermögen sie verfügen und dass in naher Zukunft auch die Landesliga keine Utopie ist.

Im Spiel gegen die Gäste aus dem Emsland präsentierten sich die Blau-Weißen in blendender Spiel- und Kampflaune. Dennoch stand der Erfolg lange Zeit auf des Messers Schneide. Zwar brachte Niklas Johannson seine Farben mit einem souveränen 6:0, 6:1-Erfolg über Piet Rulffes schnell in Führung und erhöhte Felix Sonnberg, der sich ebenfalls locker mit 6:2, 6:3 gegen Jan-Erik Isermann durchsetzte, auf 2:0. Doch danach wurde es überaus spannend. Lukas Strunk, bei dem Licht und Schatten in rascher Folge wechselten, benötigte mehr als zwei Stunden, ehe sein 6:2, 0:6, 6:4-Sieg über Jan Petersen unter Dach und Fach war. Nach gewonnenem ersten Durchgang ging anschließend so gut wie nichts mehr bei der Nummer zwei der Gastgeber, während sein Kontrahent jetzt traf, wie er wollte, und beim 4:1 in der Verlängerung bereits wie der sichere Sieger aussah.

Dann die erneute Wende: Strunk brachte in der Folgezeit seine Aufschläge souverän durch, schaffte zudem zwei Breaks und machte mit dem zweiten Matchpunkt den Sack zu. Kurzer Kommentar seines enttäuschten Gegners: „So ist Tennis.“

Erwartungsgemäß bot anschließend TC-Mannschaftsführer Carsten Glander, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Team stand, seinem starken Kontrahenten Maik Gerlach nur sporadisch Paroli und unterlag deutlich mit 0:6, 3:6.

Als sich dann auch noch die Doppelkombination Strunk/Mark Landwehr gegen Petersen/Isermann mit 3:6, 4:6 geschlagen geben musste, wurde es noch einmal eng. An ihre guten Leistungen in den Einzeln nahtlos anknüpfend, setzten sich anschließend aber Sonnberg/Johannson in einer auf hohen Niveau ausgetragenen Partie mit 6:3, 6:4 gegen Gerlach/Feike Pieters durch.

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