Tischtennis-Verbandsliga: TV Hude mischt die Aufstellungen seiner beiden Mannschaften kräftig durch

Voll fokussiert auf den Titel

Hude. Der TV Hude will es jetzt ganz offensichtlich wissen. Nach der etwas überraschenden Herbstmeisterschaft der ersten Mannschaft in der Tischtennis-Verbandsliga hat der TVH seine zwei Teams vor der Rückrunde kräftig durchgemischt.
02.01.2017, 00:00
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Von Andreas Lehmkuhl
Voll fokussiert auf den Titel

Dank starker Leistungen aufgerückt: Marc Engels spielte bisher für den TV Hude II, in der Rückrunde gehört er zur ersten Mannschaft.

Ingo Moellers

Hude. Der TV Hude will es jetzt ganz offensichtlich wissen. Nach der etwas überraschenden Herbstmeisterschaft der ersten Mannschaft in der Tischtennis-Verbandsliga hat der TVH seine zwei Teams vor der Rückrunde kräftig durchgemischt. Diese Option hatten sich die Huder schon vor der Saison offengelassen. Die Mannschaften waren zwar für die Hinrunde weitestgehend nach TTR-Wert aufgestellt worden, die tatsächliche Stärke einiger Spieler wurde aber teilweise etwas anders eingeschätzt.

„Wir wollen in der Hinrunde den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren“, erklärte schon im September Florian Henke die Strategie. „Wenn wir dann noch Chancen auf den Aufstieg haben, kann man eventuell über Umstellungen zwischen erster und zweiter Mannschaft nachdenken.“ Dieser Plan ging perfekt auf. Hude I liegt mit 17:3 Punkten und einem Zähler Vorsprung vor der SpVg Oldendorf auf Rang eins, Hude II ist in der Verbandsliga mit 13:7 Zählern Fünfter und hat schon ein Fünf-Punkte-Polster auf den Relegationsrang. Also können die Huder nun taktieren. „Die Aufstellungen der ersten und zweiten Herren wurden unter der Maßgabe gemacht, dass die erste eine möglichst starke Mannschaft hat, um das erklärte Ziel Oberliga-Aufstieg erreichen zu können“, erklärte Sportwart Giuseppe Castiglione. „Und gleichzeitig sollte die zweite Mannschaft noch so stark sein, dass der Klassenerhalt möglich ist.“

Im oberen Paarkreuz der Erstvertretung bleiben Felix Lingenau und Florian Henke. TVH-Zugang Henke ist allerdings mit seinen 15:5 Siegen an Lingenau (13:7) vorbeigezogen und spielt an Position eins. Das mittlere Paarkreuz bilden künftig die beiden Spieler, die bislang in der Reserve an Position drei und vier spielten. Marc Engels (13:4 Siege in der Mitte und 4:1 als Ersatzmann in der Ersten) und Jonas Schrader (11:6 und 3:2) haben so stark agiert, dass sie nun eine Mannschaft aufrücken. An Position fünf ist mit Dietmar Scherf ebenfalls ein Spieler aus der Reserve aufgerückt. Er hatte im oberen Paarkreuz eine 9:9-Bilanz, außerdem holte er als Ersatzspieler 2:0 Siege. An Position sechs spielt Christopher Imig, der in seinen drei Einsätzen im mittleren Paarkreuz auf 4:1 Siege kam. Er wird allerdings weiterhin berufsbedingt nur wenige Einsätze bestreiten. Auf die Aufstellung eines siebten Mannes wurde dennoch verzichtet, um die zweite Mannschaft nicht zu sehr zu schwächen.

Somit kann in der Reserve Marco Stüber an Position eins bleiben. Mit seinen 13:7 Siegen im oberen Paarkreuz wäre auch er ein Kandidat für Hude I gewesen, da er aber keinen Sperrvermerk erhält, kann er dreimal als Ersatzmann spielen. An Position zwei, drei und vier folgen in Alexander Hilfer, Alex Dimitriou und Pierre Barghorn drei Akteure, die aus der Ersten herunterrücken. Im unteren Paarkreuz wurden, wie in der Hinrunde, Julian Meißner und Patric Gerken aufgestellt. Außerdem fungiert als Nummer sieben Moritz Tschörtner, der sich, wie in der Hinrunde in der ersten Mannschaft, wieder eine Stammspieler-Position mit Alex Dimitriou teilt.

„Wir wollen das erklärte Ziel Oberliga-Aufstieg erreichen.“ Giuseppe Castiglione
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