Volleyball

Voller Zuversicht

Die Frauen des SV Dimhausen wollen in der Landesliga nicht nur um den Klassenerhalt spielen. Sie nehmen einen guten Mittelfeldplatz ins Visier.
13.09.2019, 15:01
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Von Thorin Mentrup
Voller Zuversicht

Dimhausens Trainer Jörg Menzel freut sich auf die Landesliga.

Braunschädel

Es ist der Aufschlag zu einer besonderen Saison: Wenn die Volleyballerinnen des SV Dimhausen am Sonntag ab 11 Uhr in der Nordwohlder Sporthalle den VfL Wildeshausen und die SG Beverstedt empfangen, dann ist der SVD ganz offiziell ein Landesligist. „Wir freuen uns sehr, hatten eine gute Vorbereitung und ein richtig gutes Trainingslager. Wir gehen sehr optimistisch in den ersten Spieltag, die Mädels sind hochmotiviert“, sagt Trainer Jörg Menzel. Für den Aufsteiger steht fest: Es soll nicht nur um den Klassenerhalt gehen.

Wie groß die Vorfreude im Lager Dimhausens ist, wird allein dadurch deutlich, dass einige Spielerinnen Sonderschichten eingelegt haben: „Sie haben sich immer vor dem Training noch zum Laufen getroffen“, berichtet Menzel und fügt stolz an: „Da geht einem als Trainer natürlich das Herz auf.“ Dimhausen brennt auf die Landesliga. Die Testspiele, meint der Coach, seien gut gelaufen. Unter anderem nahm seine Mannschaft dem Oberligisten BTS Neustadt einen Satz ab. Und auch den Ernstfall hat der SVD bereits geprobt: Beim Verbandspokal Anfang des Monats in eigener Halle schlug er sich ebenfalls wacker, besiegte unter anderem den TV Baden und den SC Halen 58 aus zwei Landesliga-Parallelstaffeln. Nur die Verbandsligisten BW Emden-Borssum und SV Cappeln waren eine Nummer zu groß. Rang drei war dennoch ein vielversprechendes Resultat, das Dimhausen im Optimismus vor dem Saisonstart noch bestärkt. „Wir können in der Landesliga eine gute Rolle spielen“, ist Menzel überzeugt. Er peilt mit seinem Team in der Zehnerstaffel Platz vier bis fünf an. „Mehr ist gut, aber weniger soll’s auch nicht werden“, sagt er.

Der Kader ist nahezu unverändert geblieben. Menzel kann bis auf eine Spielerin auf die Aufstiegsmannschaft bauen. Birthe Soller, Mannschaftsführerin und Zuspielerin in der zweiten Mannschaft, wird Stück für Stück an die Erste herangeführt. „Die Tür ist für die Mädels in der zweiten Mannschaft immer offen. Das ist sehr wichtig“, sagt Menzel, der auch das Kreisliga-Team des Vereins betreut. Er hat also alle Talente im Blick.

In der Landesliga kennt der Aufsteiger fast keinen Gegner. „Gegen Wildeshausen haben wir vor Jahren mal gespielt“, erinnert sich Menzel, mit dem TuS Wremen hat sich der SVD in der vergangenen Serie noch im Pokal gemessen. Ansonsten freuen sich der Trainer und seine Mannschaft auf neue Gegner und neue Hallen. Auf dem Weg zu einer ruhigen und erfolgreichen Landesliga-Saison bauen sie vor allem auf die Heimstärke: „In unserer Halle sind wir im letzten Jahr ungeschlagen geblieben. Das wollen wir jetzt natürlich so beibehalten“, sagt Menzel. An diesem Nimbus der Unbesiegbarkeit in Nordwohlde kann Dimhausen direkt am Sonntag arbeiten.

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