SVGO besiegt den TV Langen überraschend mit 26:23

Vom Druck befreit

Grambke. Kaum steht der Abstieg des SV Grambke-Oslebshausen aus der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer fest, da gewinnt der Klub auch wieder. Die Blau-Gelben behaupteten sich mit 26:23 (12:14) gegen den favorisierten Siebten TV Langen.
02.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann
Vom Druck befreit

Handball SV Grambke-Oslebshausen - TV Langen

Christian Kosak

Grambke. Kaum steht der Abstieg des SV Grambke-Oslebshausen aus der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer fest, da gewinnt der Klub auch wieder. Die Blau-Gelben behaupteten sich mit 26:23 (12:14) gegen den favorisierten Siebten TV Langen. „Die erste Halbzeit haben wir aber dennoch ein bisschen verpennt“, teilte SVGO-Trainer Matthias Herkt mit.

„Immer wieder haben einzelne Spieler zu früh selbst geworfen“, kritisierte der Übungsleiter. Auch deshalb gerieten die Hausherren nach 24 Minuten mit 10:14 ins Hintertreffen. Marc Krüger und Thies Kohrt brachten ihre Farben aber bis zum Pausentee wieder bis auf zwei Tore heran. In der 37. Minute glich Thies Kohrt zum 15:15 aus.

In der zweiten Halbzeit löste Grambkes Kapitän André Franke Daniel Schimske zwischen den Pfosten ab. „André hat es auch richtig gut gemacht“, freute sich Matthias Herkt. Auch durch den bereits feststehenden Abstieg tauschte Herkt im zweiten Abschnitt viel durch. So erhielten auch die A-Junioren Pascal Hinrichs und Felix Fuchs viele Einsatzminuten. Fuchs ersetzte auf der rechten Seite den am Knie verletzten Marcel Hägermann. Pascal Hinrichs setzte im Rückraum ein paar Akzente. „Wir haben in der zweiten Halbzeit mehr Zugriff auf das Spiel bekommen“, stellte Matthias Herkt fest. Dies war vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass der Gast nur mit sieben Feldspielern und zwei Torleuten antrat.

Die Gäste luden die Nordbremer in den zweiten 30 Minuten mit einigen Problemen in der Abwehr immer wieder zu Toren ein. Vorne taten sie den Gastgebern zudem ein ums andere Mal den Gefallen, freistehend zu verwerfen. „Das Spiel war insgesamt nicht schön anzuschauen. Dazu gab es auf beiden Seiten einfach zu viele Fehlpässe und Fehlwürfe“, ließ Herkt wissen.

Pascal Hinrichs brachte die Heimformation nach 38 Minuten mit 16:15 in Führung. Dann holten sich aber Bengt-Jendrik Kohrt, Thies Kohrt und Pascal Hinrichs kurz hintereinander jeweils Zwei-Minuten-Strafen ab, sodass Langen lange im Spiel blieb. „Ich habe mich auch über die Schiedsrichter aufgeregt, die die Strafen ungerecht verteilten. Ansonsten wäre unser Sieg noch deutlicher ausgefallen“, betonte Matthias Herkt. Er hob besonders die Vorstellung von Marc Krüger in der Defensive hervor. Nach 55 Minuten setzte sich der Oberliga-Absteiger erstmals mit drei Toren ab und hielt diesen Abstand bis zum Schluss. „Wir hatten letztendlich den größeren Siegeswillen“, versicherte Herkt.

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