Sportschnack

Vom Spitzenreiter zum Schlusslicht

Torwart Sascha Högemann hat sich nach dem Aus des Neurönnebecker TV in der Fußball-Kreisliga A einen neuen Verein gesucht.
11.03.2020, 15:44
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Von RT
Vom Spitzenreiter zum Schlusslicht

Der "Schwäne"-Rückraumspieler Andrej Kunz wurde von seinen Mannschaftskollegen überrascht.

OLAF KOWALZIK

Sascha Högemann sucht nach der Abmeldung des Neurönnebecker TV eine neue Herausforderung. Der 27-jährige Schlussmann wechselte vom Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A, NTV, zum Schlusslicht der Kreisliga Osterholz, 1. FC Osterholz-Scharmbeck, und gab bereits beim 1:1-Unentschieden des FCO gegen den SV Aschwarden sein Debüt im Tor des Kreisstadtvereins. Während der Herbstserie lieferte sich Högemann in Rönnebeck übrigens ein Wechselspiel zwischen den Pfosten mit Kevin-Pascal Macke, der sich in Richtung Bezirksligisten TSV Lesum-Burgdamm verabschiedete. ⇒RT

Richtige Adresse, falsche Halle: Die männliche B-Jugend des TvdH Oldenburg wunderte sich gewaltig, als sie ihr Gastspiel in der Handball-Verbandsliga bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen bestreiten wollte. „Waldweg 2“ lautete die im offiziellen Spielplansystem des Handballverbandes hinterlegte Adresse der Waldschule. Das Problem: Darunter findet man zwar korrekterweise das Lehr- und Lerngebäude, man steht dort aber eben auch nur an der Schwimm- und nicht vor der Sporthalle. Um zu Letzterer zu gelangen, muss man den Weg über die Hospitalstraße nehmen, was die jungen Oldenburger mangels Ortskenntnis natürlich nicht wissen konnten. Zum Glück kam der an diesem Tag im HSG-Trainerstab tätige Eric Müller zufällig rund eine Stunde vor dem Anpfiff am „Tatort“ vorbei und lotste die irritierten Gäste in die Halle. „Ich werde anregen, dass wir den Hinweis mit der Hospitalstraße noch ins System nachtragen“, erklärte der Schwaneweder B-Jugend-Trainer Henning Schomann.

Eine halbstündige Führung nachts um 23.30 Uhr durch einen Rohbau, nur mit einem kleinen Baulicht in der Hand, das macht nicht jeder. Die Oberliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen schon. Sie überraschten ihren Mannschaftskameraden Andrej Kunz, als sie nach ihrer 24:28-Niederlage bei der TSG Hatten-Sandkrug allesamt bei ihm einkehrten. Der Rückraumspieler wohnt in Großenkneten, also knapp eine Viertelstunde vom Ort der Niederlage entfernt, und baut zurzeit mit seiner Freundin Nadja Wassrodt ein Haus. Die hatte übrigens auch die Überraschungsparty in ihren aktuellen vier Wänden eingefädelt. Also hieß es nach dem Abpfiff: Je später der Abend, desto schöner die Gäste. Nach dem ausgiebigen Verbrauch von mehreren Familienpizzen eines Lieferdienstes nebst ausgiebigen Plausches stillten die „Sahneschnitten“ ihre Neugierde abschließend bei der Inspektion des Rohbaus.

Der fiese Sturz von Leon Feldermann tat gleich doppelt weh: Dem A-Jugendlichen des SV Grambke-Oslebshausen selbst, weil er bei seiner letzten Aktion von einem Nachwuchsakteur von Jugendhandball Wümme im Sprung gestoßen wurde. Dadurch verlor er das Gleichgewicht, er konnte die Landung nicht mehr kontrollieren und rummste mit dem Kinn auf den Boden. „Anschließend war mir schwindelig“, gestand der 18-Jährige nach dem A-Jugend-Spiel kreidebleich. Damit konnte er das anschließende Männer-Landesliga-Spiel gegen die SG Achim/Baden II (26:27) nicht bestreiten, was wiederum dem SVGO-Trainer Marcel Hägermann schmerzte. „Gerade, als Achim/Baden offensiver verteidigt hatte, hätte ich ihn mit seiner Schnelligkeit sehr gut gebrauchen können“, bedauerte er. Wenigstens feierte in seinem Team der Linkshänder Sebastian Dunker in diesem Jahr seinen Einstand. Der war bis dahin vor allem von seiner Abschlussarbeit für den staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Maschinentechnik, in Anspruch genommen worden. „Sebi“ Dunker kam nach 37 Spielminuten auf das Feld und traf einmal ins Schwarze, er überzeugte aber vor allem in der Abwehr. „Vom Gefühl her war eigentlich alles so wie immer, ich bin schnell wieder reingekommen“, sagte der Schwarzschopf zufrieden. ⇒ELO

Der Schach-Klub Bremen-Nord hat einen neuen ersten Vorsitzenden. Da sich Vereinsurgestein Bernd Röhl bei der Jahreshauptversammlung nicht zur Wiederwahl stellte und auch sein Stellvertreter Klaus Hattenhauer nicht nach Höherem strebt, kam es zum Generationswechsel. Als neuer Vorsitzender wurde einstimmig der 47-jährige Journalist Mario Assmann gewählt. ⇒WK

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