Osterholz-Scharmbeck

Von wegen harmlose Variante

Osterholz-Scharmbeck. Wenngleich er in der höheren U-18-Altersklasse starten musste, hat Lennart Trede aus dem Studio der Kampfkünste (SDK) Osterholz-Scharmbeck den zweiten Platz im Point Fight, der Abwandlung des Kickboxens, bei den German Open in der Kreisstadt belegt. Damit bestätigte der 16-Jährige sein Resultat aus dem vergangenen Jahr.
27.09.2016, 00:00
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Von KARSTEN HOLLMANN

Osterholz-Scharmbeck. Wenngleich er in der höheren U-18-Altersklasse starten musste, hat Lennart Trede aus dem Studio der Kampfkünste (SDK) Osterholz-Scharmbeck den zweiten Platz im Point Fight, der Abwandlung des Kickboxens, bei den German Open in der Kreisstadt belegt. Damit bestätigte der 16-Jährige sein Resultat aus dem vergangenen Jahr. Auch bei den norddeutschen Titelkämpfen vor zwei Jahren im heimischen Studio hatte der Auszubildende zum Fachinformatiker bereits die Silbermedaille abgegriffen.

„Der Point Fight wird gerne als die harmlosere Variante zum Kickboxen dargestellt. Das wird dem aber nicht gerecht. Beim Point Fight geht es sehr schnell zu. Es steckt auch viel Kraft dahinter“, betonte der Youngster. Vor allem die Leber sei bei Tritten in die Seite in Gefahr, so Trede. Deshalb bewege er sich stets sehr viel, um dem jeweiligen Gegner keine Angriffsfläche zu bieten. „Man muss beim Point Fight stets hellwach sein“, gab er zu bedenken. Er habe es sehr genossen, vor der eigenen Familie und den Freunden anzutreten: „Die haben mir alle die Daumen gedrückt.“ Lennart Trede betreibt seinen Sport bereits seit vier Jahren. Noch fährt er zweigleisig mit Point Fight und Kickboxen. „Bei großen Meisterschaften konzentriere ich mich aber ganz auf den Point Fight“, ließ Trede wissen.

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