Fußball-Oberliga Niedersachsen - TSV Ottersberg Vor dem Ölper-Spiel: Die letzten Kräfte mobilisieren

Ottersberg. Reichen die zwei spielfreien Tage zwischen dem Himmelfahrtstermin bei Hansa Lüneburg (2:2) und dem Match im Verdener Stadion am Sonntag gegen BSV Ölper, um die reichlich geleerten Batterien wieder aufzuladen?
14.05.2010, 22:22
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Ottersberg. Reichen die zwei spielfreien Tage zwischen dem Himmelfahrtstermin bei Hansa Lüneburg (2:2) und dem Match im Verdener Stadion am Sonntag gegen BSV Ölper, um die reichlich geleerten Batterien wieder aufzuladen? Der TSV Ottersberg wird sicherlich erneut viel investieren müssen, um weitere drei Punkte einzusammeln.

Denn welche Aussagekraft Tabellenstände in der Oberliga Niedersachsen haben, bekamen Trainer Axel Sammrey und seine Mannschaft ja vorgestern eindrucksvoll demonstriert. Bei den an drittletzter Stelle stehenden Braunschweigern verlor Spitzenreiter TuS Heeslingen mit 1:2.

Für Sammrey war das freilich so überraschend auch wieder nicht. 'Abgesehen davon, dass in unserer Klasse jeder gegen jeden gewinnen kann, ist Ölper ein ganz undankbarer Gegner. Ihrer Situation zum Trotz kämpfen sie ohne Ende, mancher Spieler sicherlich auch in der Absicht, sich für andere Vereine zu empfehlen.'

Das Team um den gelegentlich mitspielenden Trainer, Exprofi Holger Wehlage, verlangte den Wümme-Kickern schon in der Hinrunde viel Fleißarbeit ab. Erst in der 93. Minute wurde der 3:1-Sieg der Gäste sichergestellt. Sammrey warnt: 'Sie spielen defensiv und haben einen zwar kleinen, aber offenbar zuletzt gut funktionierenden Kader.'

Denkers Knieprobleme

Bei Ottersberg dagegen scheint der Erfolg seinen Tribut zu fordern. In Lüneburg spielte die Mannschaft zwar phasenweise erneut großartig, doch nach der Pause wurden die Kräfte mit dem Vorsprung als Faustpfand unübersehbar rationiert. Der Druck der Hanseaten wurde unter diesen Umständen stärker, und die Tore fielen nicht ganz zufällig: In beiden Fällen wurden sie durch die bei den Gästen nachlassende Konzentration begünstigt.

Als unvermeidbare Verschleißerscheinungen müssen auch die Verletzungen gesehen werden, von denen Ottersberg heimgesucht wird. Auch bei Sören Seidel (Zehenbruch) ist das Comeback noch nicht absehbar, und sein Stellvertreter auf der Zehnerposition, Mahmut Aktas, zog sich in Lüneburg schon zu einem frühen Zeitpunkt eine Knöchelverletzung zu. Sammrey ließ ihn - um noch Optionen zu behalten - auf dem Platz, auf den er schon Lars Behrens wusste, von dem wiederum nicht sicher war, ob er Luft für 90 Minuten haben würde. Ausgewechselt werden musste schließlich - neben Sicak und Behrens - der unter Knieproblemen leidende Stefan Denker. Bleibt also abzuwarten, welche Ottersberger Elf morgen aufläuft. Sammrey kann längst nur noch höchst dosiert bis ausschließlich regenerativ trainieren lassen.

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