Konstruktives Treffen der Fußballer Vorerst Ruhe im TuS Heidkrug

Delmenhorst. In der Fußball-Abteilung des TuS Heidkrug scheint vorerst Ruhe eingekehrt zu sein. "Beide Herren- und die drei Oldie-Mannschaften halten dem Verein die Treue", berichtete der stellvertretende Klubvorsitzende Christoph Ernst, der seit Kurzem kommissarisch als Fußball-Obmann fungiert. Um sich als neuer Abteilungsleiter vorzustellen, hatte Ernst sich am Montagabend mit Vertretern der fünf Teams getroffen. "Alle waren da, und wir haben beschlossen, künftig ein internes Turnier auszuspielen", berichtete er.
04.07.2012, 05:00
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Vorerst Ruhe im TuS Heidkrug
Von Christoph Bähr

Delmenhorst. In der Fußball-Abteilung des TuS Heidkrug scheint vorerst Ruhe eingekehrt zu sein. "Beide Herren- und die drei Oldie-Mannschaften halten dem Verein die Treue", berichtete der stellvertretende Klubvorsitzende Christoph Ernst, der seit Kurzem kommissarisch als Fußball-Obmann fungiert. Um sich als neuer Abteilungsleiter vorzustellen, hatte Ernst sich am Montagabend mit Vertretern der fünf Teams getroffen. "Alle waren da, und wir haben beschlossen, künftig ein internes Turnier auszuspielen", berichtete er.

Auch die dritte Oldie-Mannschaft habe ihm versichert, dass es keine Schwierigkeiten gebe, sagte Ernst. Für das Team liefen bislang Manfred Imhoff und Thomas Hecht auf, die in der vergangenen Woche ebenso wie Sonja Hecht wegen vereinsschädigenden Verhaltens aus dem TuS Heidkrug ausgeschlossen wurden (wir berichteten). Imhoff ist auch 2. Vorsitzender des SV Atlas Delmenhorst, die Hechts arbeiten dort als Jugendtrainer. Dem Trio wird vorgeworfen, TuS-Spieler abgeworben zu haben.

Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe jedoch und haben sich nun, wie angekündigt, an den Heidkruger Ehrenrat gewandt. "Sie haben mich telefonisch informiert", bestätigte Hans Hoffmann, der Vorsitzende des Gremiums, auf Nachfrage. Der Ehrenrat müsse die Geschehnisse nun erst einmal aufarbeiten. Daher will sich Hoffmann demnächst mit Imhoff und dem Ehepaar Hecht treffen. Grundsätzlich sei es dem Gremium möglich, einen Vereinsausschluss aufzuheben. "Das ist in der Vergangenheit bereits vorgekommen. Der Ehrenrat ist die letzte Instanz des Vereins", schilderte Hoffmann. Ob das kürzlich ausgeschlossene Trio Chancen auf eine Begnadigung hat, wollte er noch nicht sagen.

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