Traumduo des SV Grohn lässt sich beim 5:3 gegen Tura dreimal feiern

Vorlage Tanski, Tor Öksel

Der SV Grohn bleibt ein Kandidat für eine Spitzenplatzierung in der Fußball-Landesliga. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel zeigten sich die "Husaren" gestern zumindest 60 Minuten lang gut erholt und bezwangen Tura Bremen mit 5:3 (3:1). Dennis Tanski glänzte bei den Platzherren als Vorbereiter, der dreifache Torschütze Elvan Öksel als Vollstrecker.
14.11.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Pillnick

Der SV Grohn bleibt ein Kandidat für eine Spitzenplatzierung in der Fußball-Landesliga. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel zeigten sich die "Husaren" gestern zumindest 60 Minuten lang gut erholt und bezwangen Tura Bremen mit 5:3 (3:1). Dennis Tanski glänzte bei den Platzherren als Vorbereiter, der dreifache Torschütze Elvan Öksel als Vollstrecker.

Grohn. Wechselhaft wie im bisherigen Saisonverlauf präsentierte sich Fußball-Landesligist SV Grohn in den gestrigen 90 Minuten gegen Tura. Bis zum Stande von 5:1 zeigten die "Husaren" ein ordentliches Spiel mit etlichen schön anzusehenden Kombinationen. In der verbleibenden halben Stunde ging jegliche Ordnung verloren, das Aufbauspiel hatte diesen Namen nicht mehr verdient und die ihre Chance witternden Turaner verkürzten noch zum 3:5-Endstand.

Nach dem 1:5 gegen Weyhe und dem folgenden 2:4 gegen Tuspo Surheide waren die Grohner sichtlich um Rehabilitation bemüht. Und das Bemühen konnte sich sehen lassen. Disziplin, Engagement und Spielfreude wurden zu einer Mixtur, die Tura einerseits nicht viel gestattete und andererseits die anfällige Abwehrkette immer wieder aus den Angeln hob.

Heumann nach hinten versetzt

Während in der Grohner Viererkette Offensivmann Dirk Heumann debütierte und sich dort als ballsicherer Aufbauspieler auf Anhieb für weitere Einsätze empfahl (Trainer Juan Schrader: "Das muss kein einmaliger Versuch gewesen sein"), glänzten davor Regisseur Dennis Tanski und Torjäger Elvan Öksel. Immer wieder hieß es: Vorlage Tanski, Chance Öksel. Und dreimal hieß es: Vorlage Tanski, Tor Öksel. So auch bereits in der fünften Minute. Dennis Tanski hob den Ball über die Abwehrkette, Elvan Öksel verwandelte nach langgezogenem Sprint.

Da die "Husaren" trotz bester Möglichkeiten nicht nachlegten, glichen die Turaner aus. Tobias Durlach entwischte Savas Kaleli, der sich dabei am Fuß verletzte und ausschied, und überwand den später mehrmals glänzend parierenden Marco Hampel per sehenswerten Heber - 1:1 (26.).

Ein Geschenk brachte Grohn auf die Siegerstraße zurück. Turas Keeper Ersin Riza Kozulcali und Daniel Müller standen sich gegenseitig im Wege, und Ayhan Yazgi traf ungehindert zum 2:1 (31.). Freistoßflanke Dennis Tanski, Kopfball am langen Pfosten von Elvan Öksel - zwei Minuten vor der Halbzeit sorgte das Grohner Traumduo für das 3:1.

Nach dem 4:1 (55.) von Elvan Öksel musste Dennis Tanski an der Seitenlinie bei Juan Schrader antreten - der Vorbereiter wurde für seinen nächsten Zuckerpass persönlich per Handschlag und Schulterklopfen beglückwünscht. Nach einem schulmäßigen Konter mit Abschluss von Dimitrios Tsaknakis (5:1/56.) quittierten die "Husaren" dann allerdings den Dienst und kamen nach dem 2:5 (60.) und 3:5 (76.) unnötigerweise noch in Bedrängnis.

"Wir bleiben oben dran. Aber jetzt kommen die ganzen Großen", blickte Juan Schrader nach den letzten 30 Minuten von gestern mit durchaus gemischten Gefühlen auf die bevorstehenden Spiele gegen FT Geestemünde, FC Oberneuland II, SC Lehe-Spaden und ATSV Sebaldsbrück.

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