Sykes Basketballer machen es in Luthe unnötig spannend Vorne stark, hinten mit Schwächen

Syke. Dem TuS Syke gelang der zweite Sieg in der Basketball-Bezirksoberliga. Beim TSV Luthe in Wunstorf gewann das Team mit 100:96 (53:46). Der Erfolg war verdient, aber letztlich knapper als es der Spielverlauf vermuten ließ.
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Von karsten bödeker

Syke. Dem TuS Syke gelang der zweite Sieg in der Basketball-Bezirksoberliga. Beim TSV Luthe in Wunstorf gewann das Team mit 100:96 (53:46). Der Erfolg war verdient, aber letztlich knapper als es der Spielverlauf vermuten ließ.

Trainer Dejan Stojanovski hatte einen Sieg gefordert, doch in den letzten Minuten wurde es erneut ganz eng. Ähnlich wie vor Wochen bei der Niederlage bei CVJM Hannover hatten sich die Syker 40 Sekunden vor dem Ende selbst in Bedrängnis gebracht, doch diesmal gaben die sie die richtige Antwort. 95:90 führte der TuS, als Luthe nach einem Einwurf einen Dreier landete. 'Völlig unverständlich', meinte Stojanovski, 'wir setzen uns da selbst unter Druck'. Doch der TuS Syke zog auf 100:93 davon, ehe sechs Sekunden vor Schluss das 100:96 fiel. Angesichts der selbst für Basketball-Verhältnisse hohen Punktzahl war Stojanovski nur teilweise zufrieden. 'Gegen einen solchen Gegner dürfen wir nicht 96 Punkte kassieren', meinte er im Hinblick auf das fortgeschrittene Alter der meisten Wunstorfer, die mit Tim Benkelberg einen ehemaligen Regionalligaspieler auf dem Feld hatten. Nicht nur er setzte seine ganze Routine ein und warf den Sykern etliche Dreier in den Korb.

Allerdings machten sich auch die Gäste in der Offensive nicht schlecht. Allen voran Niklas Dettlof und Janis Neufeld schafften eine bemerkenswerte Ausbeute. In der Defensive überzeugte Maik Bengs, der die körperlich großen Gegner in Schach hielt, allerdings im Schlussviertel wegen des fünften Fouls nicht weiter spielen durfte.

Bester Akteur aber war Dettlof und bekam vom Coach ein Extra-Lob: 'Er ist der Anführer und muss nach vorne etwas bewegen. Im letzten Viertel konnte ich da noch einiges aus ihm herauskitzeln', so Stojanovski, der selbst schon in der Anfangsphase vom Schiri-Gespann ein taktisches Foul wegen allzu offensiver Anmerkungen am Spielfeldrand hinnehmen musste.

Schnell auf und davon

Zu Beginn zogen die Syker schnell auf 22:10 davon, um dann doch noch Korb um Korb zu kassieren und mit einem 24:23 in die erste Pause zu gehen. Danach setzten die Syker ihre gute Offensivleistung fort. Die Distanzwürfe saßen, und die Gäste zogen erfolgreich in Richtung Korb. Die Führung betrug regelmäßig zehn Punkte, auch wenn Stojanovski die viele Korberfolge des Gegners störten. 'Bei Wunstorf waren nicht alle austrainiert. Wir haben uns einfach nicht clever genug verhalten.'

Doch vor dem letzten Viertel führte der TuS mit 74:66. 'Eigentlich wollten wir diese Führung ausbauen', so Stojanovski, der mit ansehen musste, wie Syke das letzte Viertel dann sogar verlor. Am Ende stand aber doch der verdiente Erfolg zu Buche. Am kommenden Sonntag empfängt Syke ab 14 Uhr den TV Bergkrug.

TuS Syke: Bäuning (5), Bengs (7), Bilalli (9), Dettlof (27), Neufeld (21), Weseloh (1), Stubbemann (11), Finke (5), Heuer (14).

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