Erneut kein Triumph für Landesliga-Volleyballer / Worpswede bleibt oben dran / TVH mit Sieg und Niederlage VSK II sucht weiterhin seine Form

Landkreis Osterholz. Der TSV Worpswede mischt nach einem 3:2-Auswärtssieg in der Volleyball-Landesliga 3 weiterhin ganz oben mit. Am anderen Ende der Tabelle bleibt hingegen der VSK Osterholz-Scharmbeck II nach zwei weiteren Niederlagen.
30.11.2010, 05:00
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VSK II sucht weiterhin seine Form
Von Tobias Dohr

Landkreis Osterholz. Der TSV Worpswede mischt nach einem 3:2-Auswärtssieg in der Volleyball-Landesliga 3 weiterhin ganz oben mit. Am anderen Ende der Tabelle bleibt hingegen der VSK Osterholz-Scharmbeck II nach zwei weiteren Niederlagen.

TSV Stotel - TSV Worpswede 2:3 (21:25, 25:23, 25:19, 10:25, 16:18): "Wo soll das nur hinführen, wenn wir erst mal wieder anfangen zu trainieren?", fragte Spielertrainer Thomas Schmidt nach dem fünften Sieg im sechsten Spiel. Ganz zufrieden war er aber dennoch nicht. Zu schwankend war die Leistung seiner Mannschaft, was allerdings auch auf die angesprochene Trainingssituation zurückführen ist. Die Sätze zwei und drei waren von einer ungewohnten Zurückhaltung im Angriff geprägt. Erst ab dem vierten Durchgang machte sich das blinde Verständnis innerhalb des schmalen Worpsweder Kaders wieder positiv bemerkbar. Somit ging es zum ersten Mal in dieser Saison in den Tiebreak. Hier wehrte das Schmidt-Team dann zunächst drei Matchbälle ab, ehe der erste eigene zum 18:16 genutzt wurde.

TSV Worpswede: Assmus, Brandes, Christmann, Hempe, Maiwald, Meyer, Rosengart, Schmidt.

TV Hambergen - Bremen 1860 IV 1:3 (20:25, 17:25, 25:22, 18:25): Die Schützlinge von Marion Schramm wollten sich passend zum Hamberger Weihnachtsmarkt selbst beschenken. Doch gegen die vierte Mannschaft von 1860 gelang dies nur in Satz drei, obwohl der TVH die Bremer bereits im Bremer Pokal besiegt hatte. Konstant rannten die Gastgeber einem Rückstand hinterher. Immer wenn sich die Hamberger etwas rangekämpft hatten, zog 1860 das Tempo an. Lediglich im dritten Satz, als Janek Borsing und Tim Appel dem Spiel in der Feldabwehr mehr Impulse geben konnten, reichte es zu einem Teilerfolg.

TV Hambergen - TV Oberneuland 3:2 (25:23, 18:25, 17:25, 25:17, 15:4): Wiedergutmachung war nun angesagt. Der TVH kämpfte sich gegen den Tabellendritten voll rein und gewann Durchgang eins knapp. Danach führten viele kleine Konzentrationsschwächen allerdings zu dem Verlust der Sätze zwei und drei. Erst jetzt schaltete Hambergen wieder den Kopf ein, und besonders Michael Klipker, aber auch Uwe Brandhorst konnten mit durchdachten Bällen punkten. Im Tiebreak lief es dann - auch bedingt durch viele Annahmefehler des Gastes - wie am Schnürchen. Beim Stand von 11:1 wurden die Seiten gewechselt, kurze Zeit später hatte Hambergen mit 15:4 gewonnen.

TV Hambergen: Brandhorst, Appel, Borsing, Klipker, Wilm, Ramin, Tunnat, Prigge, Mundt, Fischer, Ferchland, Arvandi.

VSK Osterholz-Scharmbeck II - Bremen 1860 III 0:3 (20:25, 18:25, 22:25): Auch nach den Spielen sieben und acht wartet die VSK-Oberliga-Reserve auf den ersten Saisonsieg. Gegen den Tabellenführer musste Spielertrainer Recep Divanoglu neidlos die Stärke des Gegners anerkennen: "Die waren schon wirklich gut." Eine Aufschlagserie Divanoglus brachte den VSK in Satz eins nach verschlafener Startphase erst ins Spiel. Eine echte Siegchance hatten die personell auf dem Zahnfleisch kriechenden Kreisstädter aber zu keiner Zeit.

VSK Osterholz-Scharmbeck II - TV Eiche Horn 0:3 (20:25, 21:25, 22:25): Thomas Kosak fiel mit einer Rippenprellung aus, Peter Zimmermann wird nach seiner Leisten-OP noch länger fehlen. Zu allem Überfluss hatte sich auch noch Günter Timmer im Training einen Bänderriss zugezogen - und das, obwohl er nach einer beruflichen Pause gerade erst wieder ins Training zurückgekehrt war. Durch den personellen Notstand feierte Niclas Prock sein Landesliga-Debüt. Dafür fiel Hauptangreifer Lars Kollasch im Laufe der zweiten Partie aus. "Wir rannten eigentlich immer einem Rückstand hinterher", sagte Divanoglu. Und wenn es im Angriff dann mal besser funktionierte, klappte die Annahme nicht mehr - und umgekehrt. Jetzt hofft Divanoglu auf ein "Erfolgserlebnis zum Jahresabschluss."

VSK Osterholz II: Divanoglu, Jappen, Frackmann, Kollasch, Strehl, Meinhardt, Jablonski, Prock, Papyrin

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