VSK II verschafft sich mit 8:3-Kantersieg Luft im Abstiegskampf

Osterholz-Scharmbeck (cm). In der Fußball-Bezirksliga 3 Lüneburg trafen beim Spiel zwischen dem VSK Osterholz-Scharmbeck II und Schlusslicht SV Vorwärts Hülsen zwei Teams aufeinander, die mit unterschiedlichen Voraussetzungen antraten: "Hauptsache drei Punkte", hieß die Devise beim Gastgeber, "mit Anstand aus der Liga verabschieden", so der Tenor bei den Gästen. Beiden gelang der jeweilige Vorsatz beim 8:3-Sieg der Kreisstädter. Dabei sorgten vor allem die Gäste für manch kuriose Szene auf dem Spielfeld.
07.05.2012, 05:00
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Von Christian Markwort

Osterholz-Scharmbeck (cm). In der Fußball-Bezirksliga 3 Lüneburg trafen beim Spiel zwischen dem VSK Osterholz-Scharmbeck II und Schlusslicht SV Vorwärts Hülsen zwei Teams aufeinander, die mit unterschiedlichen Voraussetzungen antraten: "Hauptsache drei Punkte", hieß die Devise beim Gastgeber, "mit Anstand aus der Liga verabschieden", so der Tenor bei den Gästen. Beiden gelang der jeweilige Vorsatz beim 8:3-Sieg der Kreisstädter. Dabei sorgten vor allem die Gäste für manch kuriose Szene auf dem Spielfeld.

Spielertrainer Maik Alpert musste sich aufgrund der dünnen Personaldecke knapp zehn Minuten vor dem Ende zum Beispiel selbst einwechseln - und erzielte nur zwei Minuten später den zweiten Treffer für Hülsen (79.) - bei einem Spielstand von dann 8:2 zwar nur noch Makulatur, aber immerhin ein kleiner Schmunzler am Rande. "Unser Ziel ist der Neuaufbau einer derzeit völlig überalterten Mannschaft", erklärte Alpert nach dem Schlusspfiff.

Alperts Gegenüber Günter Hermann - er vertrat Andreas Grote, der mit den A-Junioren zum Auswärtsspiel nach Heeßel unterwegs war - zeigte sich "froh, dass sich niemand verletzt hat". Das Ergebnis sei für ihn nur zweitrangig gewesen. "Wir haben unsere Pflichtaufgabe bis auf wenige Ausnahmen souverän erledigt", bilanzierte Hermann.

Von Beginn an zeigte sein Team (mit mehreren Oberliga-Spielern verstärkt), wer Herr im Hause sein sollte. Engagiert setzten sie die Gäste unter Druck und hätten zur Pause bereits mit mehr als "nur" vier Toren Unterschied führen müssen.

Der überragende Sawie Peewee sorgte mit vier Toren und drei Torvorlagen gemeinsam mit Robert Williams für ordentlich Wirbel im Sturmzentrum, das ihnen von kopflos wirkenden Gegnern beinahe kampflos überlassen wurde. Gut gestaffelt in der Defensive und kompakt im Mittelfeld, ließ der VSK erst in der letzten Viertelstunde Torchancen der Hülsener zu. "Zum Schluss fehlte die letzte Konsequenz", sagte Hermann, dessen Team nach Vargas Ausfall die letzten zehn Minuten zu zehnt über die Runden bringen musste.

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