HSG Schwanewede/Neuenkirchen zieht in die dritte Pokalrunde ein Warm-up für’s Spitzenspiel

Schwanewede. Matthias Ruckh schmunzelte nach entscheidenden 22:19-Sieg über die SG HC Bremen/Hastedt. „Das war ein gutes Warm-up für das Oberliga-Spitzenspiel am Freitag in Barnstorf.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Kowalzik

Matthias Ruckh schmunzelte nach entscheidenden 22:19-Sieg über die SG HC Bremen/Hastedt. „Das war ein gutes Warm-up für das Oberliga-Spitzenspiel am Freitag in Barnstorf.“ Der Spielmacher der HSG Schwanewede/Neuenkirchen hatte noch Grund zum Lachen: Er war mit seinen Handball-Mitstreitern frisch in die dritte Pokalrunde Niedersachsen/Bremens eingezogen. Und er hatte in der heißen Endphase gegen den finalen Gegner aus Hastedt dafür gesorgt, dass der ambitionierte Verbandsligist immer hübsch auf Distanz blieb.

Drei Tore hatte „Ruckher“ ab dem 18:17 (45.) bis zum 21:18 erzielt (49.). Damit war das Finale der Vierergruppe endgültig entschieden. „Ich hatte schwere Beine. Wenn ich dann eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt werde, dann brauche ich schon einmal zehn Minuten, um wieder in Gang zu kommen“, grinste Matthias Ruckh.

Das galt offenbar auch für seine Mitspieler. Die hatten schon im Halbfinale ihrer Vierergruppe gegen die SG Bremen-Ost viel Zeit gebraucht, bis sie richtig in Fahrt kamen. Die „Schwäne“ waren zwar gegen den zwei Klassen tieferen Landesligisten SG Bremen-Ost mit 8:3 mehr als passabel gestartet (12.), sie hatten sich danach aber derart viele Stockfehler geleistet, dass der Underdog auf 7:9 verkürzte.

„Man will sich das ja eigentlich nicht eingestehen, aber irgendwie denkst du dann ja doch, dass du das mal eben so locker machst. Und dann beginnen die Fehler“, versuchte Schwanewedes spielender Co-Trainer Andreas Szwalkiewicz die unübersehbaren Schwächen zu erklären.

Trotzdem kam nie das Gefühl auf, dass es in dieser Begegnung eine Pokalüberraschung geben könnte. Der Oberligist setzte sich nach dem 15:11 (30.) klar auf 21:11 (38.) ab und feierte am Ende einen standesgemäßen 27:17 (13:9)-Erfolg.

Da der ungeschlagene Verbandsliga-Zweite SG HC Bremen/Hastedt schon vorher sicher mit 32:13 über den Landesligisten TV Neerstedt II triumphiert hatte, war der Weg für das im Vorfeld erwartete Endspiel frei. Und der Gastgeber brannte gegen die Niedersachsen wie erwartet. Drei Kempa-Treffer setzte er dem Oberligisten während der 50 Spielminuten rotzfrech ins Netz, ein Zweifach-Kempa davon gleich zum 4:1.

Bis zum 2:6 hatten sich die „Schwäne wahrlich nicht von ihrer besten Seite gezeigt (7.). „Aber was helfen dir die schönen Tore, wenn du das Spiel am Ende nicht gewinnst“, sagte Matthias Ruckh. Stimmt irgendwie auch. Sein Trainer Malte Waldow zog mit der weit vorgezogenen Deckung von Fabian Rojahn auf Hastedts drittligaerfahrenen Spielmacher Marten Franke das taktische Trumpf-As aus dem Ärmel. „Darauf hatte Hastedt keine Antwort gefunden“, bilanzierte er.

Beim 6:7 von Torben Pilger hatte Schwanewede/Neuenkirchen bereits die Tuchfühlung aufgenommen, die Wende kam aber erst nach dem Seitenwechsel. 14:12 lautete die letzte Bremer Führung (33.), danach drehten Matthias Ruckh, Mirko Ahrens (2) und Lino Hintke den Spieß zum ersten Mal zum 16:14 um (39.). Der Weg in die dritte Pokalrunde, die für den 9./10. Januar angesetzt ist, war damit frei.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+