Fußball-Oberliga Frauen / ATSV Scharmbeckstotel Warten auf die zweite Chance

Scharmbeckstotel. Das August-Wenzel-Stadion in Barsinghausen stellt kein gutes Pflaster für die Fußballerinnen des ATSV Scharmbeckstotel dar. Gestern unterlag der Meister der Oberliga Niedersachsen West dort dem Titelträger der Staffel Ost, TSV Eintracht Immenbeck, mit 0:3 (0:1).
31.05.2010, 01:27
Lesedauer: 2 Min
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Von Carsten Spöring

Scharmbeckstotel. Das August-Wenzel-Stadion in Barsinghausen stellt kein gutes Pflaster für die Fußballerinnen des ATSV Scharmbeckstotel dar. Gestern unterlag der Meister der Oberliga Niedersachsen West dort dem Titelträger der Staffel Ost, TSV Eintracht Immenbeck, mit 0:3 (0:1). Zur Erinnerung: Am 21. April hatte der ATSV die Eintracht im Pokal noch 5:0 bezwungen - allerdings auf eigenem Rasen.

Das Aufstiegsrennen um einen Platz in der Regionalliga ist damit für das ATSV-Team von Trainer Wilfried Schnaars aber noch nicht beendet. In zwei Wochen folgt ein weiteres Spiel gegen den Zweiten der Relegationsgruppe, in der momentan Hamburger SV III, Werder Bremen II und FFC Oldesloe II einen Aufsteiger ermitteln.

Gestern in Barsinghausen war hingegen mit Scharmbeckstotel nicht viel Staat zu machen - nur in der Lautstärke waren die ATSV-Fans (jedes Team hatte rund 150 Anhänger mitgebracht) überlegen, gehörte doch wieder eine Samba-Gruppe zum Team. Doch auf die Schnaars-Elf wirkte das nicht beruhigend, Gegner Immenbeck beendete die hektische Anfangsphase schließlich mit dem Treffer zum 1:0 durch Fabienne Stejskal (15.). Nun zog sich der TSV zurück und machte Scharmbeckstotel das Leben schwer, sodass auch nur noch eine Chance heraussprang, doch landete der Ball nach dem 22-Meter-Freistoß von Lisa Ramdor auf dem Tornetz (18.).

Doppelschlag besiegelt Niederlage

In der Halbzeitpause kritisierte Trainer Schnaars, dass keine Spielerin nach dem Rückstand Verantwortung übernommen hätte. Doch Schwung in die Aktionen brachte auch in den zweiten 45 Minuten nur der TSV Immenbeck, der Scharmbeckstotels Aufstiegshoffnungen mit einem Doppelschlag vorerst zunichte machte: Sophie Gerkens traf zum 2:0 (59.), Eintracht-Stürmerin Fenna Elfers zum 3:0 (60.).

Eines mussten die zahlreichen Zuschauer den Scharmbeckstoteler Fußballerinnen allerdings zugestehen: Sie gaben sich bis zur letzten Minute nicht auf. Andererseits sprang eben auch nicht mehr als die gute Möglichkeit für Jana Koehle heraus, die nach schönem Doppelpass von Janina Gawehn und Marie-Luise Hannemann aus fünf Metern über das Tor zielte (76.).

So bleibt nun eben nur die Hoffnung auf das zweite Aufstiegsspiel in knapp zwei Wochen, auch wenn Gegner und Ort gestern noch nicht feststanden. Eine gute Nachricht gab es aber doch noch: Der ATSV steht wohl im DFB-Pokal.

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