"Schwäne" 25:34 in Cloppenburg Weiter ohne Auswärtspunkte

Schwanewede. Häufig kommt es anders als man denkt: Mit dieser Erkenntnis mussten die Oberliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen die Heimreise aus Cloppenburg antreten. In der Hoffnung auf die ersten Auswärtspunkte der Saison waren sie ins Oldenburger Münsterland gefahren, mit einer deftigen 25:34-Packung kehrten sie zurück.
31.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von KLAUS GRUNEWALD

Schwanewede. Häufig kommt es anders als man denkt: Mit dieser Erkenntnis mussten die Oberliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen die Heimreise aus Cloppenburg antreten. In der Hoffnung auf die ersten Auswärtspunkte der Saison waren sie ins Oldenburger Münsterland gefahren, mit einer deftigen 25:34-Packung kehrten sie zurück.

Nach einer guten Trainingswoche, so Coach Henning Schomann, habe man beim Tabellendritten für eine Überraschung sorgen wollen. Und bis zur 25. Minute konnten die "Sahneschnitten" dem Favoriten vor rund 300 Zuschauern in der Halle an der Schulstraße auch Paroli bieten. Da führte der TV Cloppenburg mit 12:10, nahm eine Auszeit - und erteilte den Gäste anschließend eine Lehrstunde in Sachen Kombinationshandball. Bis zum Pausentee bauten sie ihre Führung über 15:10 auf 18:11 aus. "In dieser Phase sind wir komplett auseinandergefallen", resümierte Schomann auf der Heimfahrt.

Nach dem Wechsel war bei der HSG zwar zunächst noch einmal Hoffnung aufgekeimt (14:19), anschließend zeigten die Spieler aber wieder Nerven: Viermal tauchten sie freistehend vor dem Kasten der Gäste auf, viermal landete der Ball nicht im Netz. Und danach wurden die Cloppenburger ihrem Namen gerecht. Der entstand, als die Trutzburg der Stadt vor gut 700 Jahren unter Steineklopfen errichtet wurde. "Kloppe" steckten die Schwäne ab Mitte der zweiten Halbzeit gehörig ein. "Da haben wir einfach zu wenig Engagement gezeigt, da mangelte es an der Einstellung", kritisierte Schomann. Beim Stand von 27:17 für die Hausherren habe sich seine Mannschaft aber noch einmal aufgebäumt, um sich nicht abschlachten zu lassen.

Diese Feststellung hatte sinngemäß auch der Teammanager des Gastgebers, Oliver Galeotti, in seinem Notizbuch vermerkt. Galeotti sprach von einem verdienten Erfolg seiner Mannschaft, die stets Herr des Geschehens gewesen sei, die Torausbeute gleichmäßig auf alle Spieler verteilt und in Torwart Ulf Duda einen starken Rückhalt gehabt habe. Der freilich nicht verhindern konnte, dass Mirko Ahrens neun Treffer für die "Schwäne" markierte und sich zum Torschützenkönig der Begegnung aufschwang.

Die "Schwäne" verweilen nach der Schlappe vom Sonnabend auf dem drittletzten Tabellenplatz, dürfen aber ein wenig Trost in der Schützenhilfe durch den ATSV Habenhausen finden, der beim TV Schiffdorf 39:30 gewann. Die Schiffdorfer liegen nun bei einem Spiel mehr nur mit einem Punkt vor den "Sahneschnitten".

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