Florian Schacht vor dem Derby gegen seinen früheren Verein TSV Daverden: Spielertrainer-Rolle hat ihren Reiz

Weitere Einsätze nicht ausgeschlossen

Mit den Handballern der SG Achim/Baden II absolviert Trainer Florian Schacht in der Verbandsliga Nordsee bisher eine ausgesprochen erfolgreiche Saison. Im vergangenen Jahr aufgestiegen, rangiert die SG vor der Partie gegen den TSV Daverden auf Platz drei, drei Zähler hinter dem Zweiten HSG Bützfleth/Drochtersen. Unserem Mitarbeiter Jürgen Prütt hat der Trainer-Novize aus Oyten vor dem heutigen Derby gegen seinen Ex-Klub TSV Daverden unter anderem verraten, dass ihn bei der Spielgemeinschaft auch der Posten eines Spielertrainers reizen würde.
19.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Mit den Handballern der SG Achim/Baden II absolviert Trainer Florian Schacht in der Verbandsliga Nordsee bisher eine ausgesprochen erfolgreiche Saison. Im vergangenen Jahr aufgestiegen, rangiert die SG vor der Partie gegen den TSV Daverden auf Platz drei, drei Zähler hinter dem Zweiten HSG Bützfleth/Drochtersen. Unserem Mitarbeiter Jürgen Prütt hat der Trainer-Novize aus Oyten vor dem heutigen Derby gegen seinen Ex-Klub TSV Daverden unter anderem verraten, dass ihn bei der Spielgemeinschaft auch der Posten eines Spielertrainers reizen würde.

Herr Schacht, Sie treffen heute auf den Verein, für den Sie in der vergangenen Saison noch aktiv gespielt haben. Sicherlich kein Spiel wie jedes andere?

Florian Schacht: Nein, natürlich nicht. Zunächst einmal ist es ein Derby, und dann wird in den Partien gegen den TSV Daverden ja quasi die zweitbeste Mannschaft des Kreises ermittelt.

Bei ihrem Ex-Klub wechseln in dieser Saison Licht und Schatten mit schöner Regelmäßigkeit. Haben Sie vom TSV Daverden mehr erwartet?

Ich habe schon damit gerechnet, dass der TSV gewisse Startschwierigkeiten haben wird. Die Zusammenarbeit mit einem neuen Trainer muss sich erst einspielen, und dann haben wichtige Spieler wie Daniel Beinker und Hagen Sperling zunächst nicht zur Verfügung gestanden. Aber auch mit voller Besetzung hat Daverden doch einige Niederlagen hinnehmen müssen, die ich nicht unbedingt erwartet hätte.

Sie haben mit Achim das Hinspiel mit 23:19 gewonnen, müssen heute aber gleich mehrere Stammkräfte ersetzen. Wer wird die Nase vorne haben?

Unter anderen Voraussetzungen hätte ich die Favoritenrolle heute angenommen, zumal wir in der Lahofhalle spielen, wo wir in dieser Saison ja noch ungeschlagen sind. Aber mit den bekannten Ausfällen wird es schwierig. Wir müssen wie im Hinspiel eine gute Deckung spielen und auf dieser Basis das eine oder andere Gegenstoßtor werfen. Sonst wird es eng.

Sie haben am vergangenen Wochenende auch sich selber in den Spielbericht eingetragen. Wird man heute den Trainer Florian Schacht erneut auch als Spieler erleben?

Ich wäre zunächst einmal froh, wenn meine Mannschaft mir das ersparen würde. Ich befürchte aber, dass die Kraft nicht bei allen Spielern für 60 Minuten reicht und ich die eine oder andere Minute aushelfen muss.

Wäre die Rolle des Spielertrainers denn auch eine Option für die kommende Saison?

Ich will das nicht ausschließen. Sportlich hat die Verbandsliga schon eine andere Qualität als die Kreisliga, wo ich zuletzt ja für den TV Oyten II gespielt habe. Allerdings müsste dann eine zusätzliche Unterstützung für die Bank gefunden werden. Heute hilft Torwarttrainer Jörg Elfers aus, der aber nicht ständig zur Verfügung stehen kann.

Dass Sie nach der erfolgreichen Saison auch in der kommenden Spielzeit Trainer bei der Spielgemeinschaft sind, steht aber fest?

Ich von meiner Seite aus würde gerne weitermachen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen stehen aber noch aus. Ich denke aber, dass wir dieses Thema kurzfristig angehen werden.

Wie sieht es mit der Mannschaft aus. Bleibt der Kader zusammen?

Bisher steht nur fest, dass Torwart Andreas Dörries-Sobczak aussteigt, bei dem die berufliche Belastung zu hoch ist. Zudem plant Jan Wiezorrek ein Auslandsjahr, und ältere Spieler wie Moritz Selmikat und Dirk Schriefer überlegen noch. Momentan planen wir die frei werdenden Plätze mit Spielern aus unserer A-Jugend zu besetzen.

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