Christoph Müller sorgt für Hagen/Uthledes 3:2-Sieg im Topspiel Wende per Doppelpack

Uthlede. Wohl dem, der einen Verteidiger in seinen Reihen hat, der notfalls auch an seine alten Stürmerzeiten anknüpfen kann. Der FC Hagen/Uthlede hat in der Fußball-Landesliga Lüneburg mit Christoph Müller genau einen solchen Mann.
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Von Karsten Hollmann

Uthlede. Wohl dem, der einen Verteidiger in seinen Reihen hat, der notfalls auch an seine alten Stürmerzeiten anknüpfen kann. Der FC Hagen/Uthlede hat in der Fußball-Landesliga Lüneburg mit Christoph Müller genau einen solchen Mann. Dieser rückte nach etwas mehr als einer Stunde nach vorne und entschied die Begegnung beim FC Eintracht Cuxhaven mit einem Doppelpack zum 3:2 zugunsten der Gäste.

Weil der TuS Harsefeld nur remis spielte, stürmten die Grün-Schwarzen an die Spitze der Tabelle. Sie sind jetzt punktgleich mit Harsefeld und weisen zudem eine identische Tordifferenz (14) auf. Allerdings hat der FC Hagen/Uthlede die höhere Zahl der erzielten Treffer zu bieten.

Mindestens die Hälfte der 400 Zuschauer drückte dem Gast die Daumen. „Das hat man am Jubel bei unseren Toren gemerkt“, versicherte Hagen/Uthledes Trainer Max Klimmek. Der muss sich aber in Zukunft etwas überlegen, damit seine Elf nicht immer bereits nach wenigen Sekunden in Rückstand gerät. Dieses Mal nutzte Kai Dombrowski gleich den ersten Schuss nach nicht einmal 120 Sekunden zum 1:0.

„Vielleicht machen wir das ja schon unbewusst, um danach besser ins Spiel kommen“, scherzte Klimmek. Badreddine Khouatmi verpasste mit einem Kopfball an den Pfosten das mögliche 2:0 (7.). Dann egalisierte Kai Diesing mit einem direkt verwandelten Freistoß aus halblinker Position zum 1:1 (15.). 180 Sekunden später köpfte Berendt Knoop die Kugel an die Cuxhavener Querlatte. Mitten in die Drangphase der Gäste hinein glückte Bruno da Silva Oliveira mit seinem zwölften Saisontor das 2:1. „Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, Fußball zu spielen. Wir haben viel zu viele lange Bälle geschlagen und uns von der hitzigen Atmosphäre auf dem Platz anstecken lassen“, kritisierte Max Klimmek.

Nach dem Pausentee wurde es aber besser. Die Mannen von Co-Trainer Carsten Werde mussten nur noch eine brenzlige Situation überstehen, als ein Cuxhavener freistehend am Tor vorbeiköpfte. Zu diesem Zeitpunkt hütete bereits Yannick Becker den Kasten des FC Hagen/Uthlede, da Nico Eden verletzt raus musste.

„Yannicks Einsatz kam eigentlich viel zu früh. Wir sind aber dennoch froh, dass er sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat“, kommentierte Max Klimmek das Comeback des Keepers nach acht Monaten Zwangspause nach einem mehrfachen Bruch des Ellenbogens sowie zwei ­Operationen.

Nach 61 Minuten nahm Klimmek mit Daniel Grimm seinen einzigen Stürmer vom Rasen und beorderte Christoph Müller in die Spitze. Marlo Burdorf sicherte dafür nach hinten ab. Nach einem Vorstoß von Kai Diesing über die rechte Seite glich Müller dann mit dem Fuß aus Nahdistanz zum 2:2 aus (67.). Bei seinem 3:2-Siegtor fünf Minuten vor Schluss profitierte Müller von einer Flanke von Thomas Wischhusen.

Klimmek: „Das war ein sehr wichtiger Sieg, gerade weil oben alle Teams so eng beieinanderstehen.“ Am kommenden Freitag erwartet den FC das totale Kontrastprogramm: Anstatt eines Spitzenteams ist Schlusslicht SG Stinstedt der Gegner.

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