Werder 0:0 gegen Mainz / Fans behandeln Davie Selke anständig Wenige Pfiffe, keine Tore

Bremen (mhd). Werder hat im ersten Spiel nach Bekanntgabe des Wechsels von Top-Talent Davie Selke zu RB Leipzig eine große Chance verpasst. Das 0:0 gegen Mainz 05 taugte zwar dazu, den Vorsprung auf die Abstiegsränge ein wenig auszubauen.
05.04.2015, 00:00
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Wenige Pfiffe, keine Tore
Von Marc Hagedorn

Werder hat im ersten Spiel nach Bekanntgabe des Wechsels von Top-Talent Davie Selke zu RB Leipzig eine große Chance verpasst. Das 0:0 gegen Mainz 05 taugte zwar dazu, den Vorsprung auf die Abstiegsränge ein wenig auszubauen. Ein Statement in Richtung Europa League war der Bremer Auftritt dagegen nicht. Dabei wäre die Chance groß gewesen. Die Konkurrenz aus Hoffenheim (1:4 gegen Mönchengladbach) und Frankfurt (nur 2:2 gegen Hannover 96) hatte eigentlich für Werder gespielt.

Für Werder gespielt hatte auch Davie Selke. Der junge Stürmer

kam trotz diverser Anfeindungen in den vergangenen Tagen von Beginn an zum Einsatz. Viktor Skripnik hatte nach eigenen Worten zu keiner Zeit darüber nachgedacht, auf den Stürmer in dieser für ihn nicht einfachen Situation zu verzichten. „Wir haben keine Alternative für ihn vorne“, sagte der Werder-Trainer. „Davie ist mental sehr stark“, sagte Geschäftsführer Thomas Eichin.

Die Reaktion des Bremer Publikums gab Skripnik und Eichin recht. Hier ein paar Pfiffe gegen Selke, dort ein Plakat gegen Selkes zukünftigen Verein RB Leipzig – alles in allem blieb der Protest aber im Rahmen. Weitaus größere Sorgen als Werder muss sich der Nordrivale HSV machen. Die Hamburger verloren beim Debüt ihres neuen Trainers Peter Knäbel mit 0:4 in Leverkusen. Berichte Seiten 19 bis 21

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