Kommentar zur Fan-Rückkehr ins Weserstadion

Eine folgerichtige Entscheidung

Die Entscheidung, wieder Werder-Spiele mit Zuschauern zuzulassen, ist in der aktuellen Situation nur folgerichtig. Ob das Konzept greift, liegt nicht zuletzt in der Verantwortung der Fans, meint Christoph Bähr.
14.09.2020, 05:00
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Eine folgerichtige Entscheidung
Von Christoph Bähr
Eine folgerichtige Entscheidung

Beim ersten Saisonspiel gegen Hertha BSC dürfen wieder 8500 Fans ins Weserstadion.

nordphoto

Immer mehr Bundesliga-Vereine erhalten die Erlaubnis für Heimspiele mit Zuschauern. In Bremen darf der Freimarkt als Freizeitpark mit maximal 6000 Besuchern gleichzeitig stattfinden. Da ist es nur folgerichtig, dass der Senat auch Werder wieder gestattet, Fans ins Weserstadion zu lassen. Ansonsten hätte der Klub mit einem echten Standortnachteil zu kämpfen gehabt.

8500 Zuschauer auf insgesamt 37.400 Sitzplätzen zu verteilen, sollte unter Wahrung der Abstände möglich sein. Bilder wie vom Pokalspiel in Rostock, wo Fans teilweise dicht an dicht saßen, darf es aus Bremen nicht geben. Kritisch könnten zudem die Anreise, der Einlass und der Toilettengang in der Halbzeitpause werden. Werder hat hierfür ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt. Ob es wirklich greift, kann erst nach dem Spiel gegen Hertha BSC mit Sicherheit gesagt werden.

Die Zuschauer, die ins Weserstadion dürfen, stehen in der Verantwortung, die Regeln einzuhalten. Vor allem von ihnen hängt es ab, ob die nachfolgenden Werder-Heimspiele ebenfalls vor Zuschauern ausgetragen werden dürfen.

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