Hude Weser-Ems-Liga: Huder Reserve wieder voll im Titelrennen

Hude. Das Titelrennen in der Weser-Ems-Liga der Frauen bleibt weiterhin äußerst spannend. Nach dem Patzer des Wilhelmshavener HV, der mit 23:25 bei der HSG Varel-Friesland verlor, sind die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II dank ihres 24:19 (11:7)-Heimsieges gegen TuRa Marienhafe wieder auf den zweiten Platz der Tabelle geklettert.
11.05.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rolf Behrens

Das Titelrennen in der Weser-Ems-Liga der Frauen bleibt weiterhin äußerst spannend. Nach dem Patzer des Wilhelmshavener HV, der mit 23:25 bei der HSG Varel-Friesland verlor, sind die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II dank ihres 24:19 (11:7)-Heimsieges gegen TuRa Marienhafe wieder auf den zweiten Platz der Tabelle geklettert. Die Mannschaft von Trainerin Inge Breithaupt hat nun nur noch einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter HSG Wilhelmshaven II.

Allerdings steht bereits fest, dass Hudes Reserve im Falle des Titelgewinns wie schon im Vorjahr auf den Gang in die Landesliga verzichtet. Grund dafür ist die angespannte Personallage des Teams. Für die HSG Harpstedt/Wildeshausen geht das Zittern um den Klassenerhalt hingegen weiter. Das Team kam zwar kampflos zu zwei Punkten, da die HSG Ihlow/Riepe nicht antrat, steht aber weiterhin unter dem Strich. Harpstedt muss nun am 22. Mai in Marienhafe gewinnen, um die Rettung zu schaffen. Zudem müssen der TV Neerstedt II sowie der TuS Augustfehn verlieren.

Zwischen Hudes Reserve und Marienhafe sahen die Zuschauer ein schwaches Spiel beider Mannschaften. Unkonzentriertheiten im Aufbau und Schwächen im Abschluss prägten das Bild. Bis zum 5:5 verlief die Begegnung ausgeglichen, wofür sich die Breithaupt-Sieben bei Torhüterin Michelle Gerlach bedanken konnte, die zahlreiche Bälle entschärfte. Nach einer Auszeit wurden die Huder Angriffe besser. Vor allem Anja Wessels setzte sich nun in Eins-gegen-eins-Situationen immer wieder durch. Nach 25 Minuten führten die Gastgeberinnen deswegen mit 9:8. Für den 11:7-Pausenstand sorgte dann die erfahrene Nicole Bähner.

Nach dem Wechsel verkürzte Marienhafe zwar auf 9:11, doch anschließend zogen die Gastgeberinnen auf 19:13 davon. Danach war bei Hude die Luft raus, sodass die Gäste noch einmal bis auf 18:21 herankamen. Mit drei Treffern in Folge besiegelte Wessels schließlich den Sieg ihrer Mannschaft.

RBS

HSG Hude/F. II - TuRa Marienhafe 24:19 (11:7)

Hude: Gerlach – Wessels (11/2), Kramer (3), Gärtner (3/2), Stürenburg (2), Seemann (2/2), Bähner (1), Freiberg (1), Hofmann (1), Plate

Siebenmeter: Hude 6/6, Marienhafe 7/6

Zeitstrafen: Hude 4, Marienhafe 4. RBS

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