Hatten/Emden/Ganderkesee/Harpstedt Weser-Ems-Liga: Sonderlob für Schween und Gaertner

Hatten·Emden·Ganderkesee·Harpstedt. Die Handballer der HSG Delmenhorst II und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II haben sich die Chance auf den Titelgewinn in der Weser-Ems-Liga gewahrt. Delmenhorst gewann mit 29:24 (14:11) bei der TSG Hatten-Sandkrug II, Grüppenbühren mit 28:26 (17:12) bei der HSG Emden.
23.02.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Die Handballer der HSG Delmenhorst II und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II haben sich die Chance auf den Titelgewinn in der Weser-Ems-Liga gewahrt. Delmenhorst gewann mit 29:24 (14:11) bei der TSG Hatten-Sandkrug II, Grüppenbühren mit 28:26 (17:12) bei der HSG Emden. Niederlagen gab es hingegen für Grüppenbühren III, das mit 23:25 (14:12) bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn verlor und die HSG Harpstedt/Wildeshausen, die zu Hause mit 28:29 (15:16) gegen den SV Eintracht Wiefelstede unterlag.

TSG Hatten-Sandkrug II - HSG Delmenhorst II 24:29 (11:14). Die Delmenhorster gingen durch den starken Thomas Gaertner früh mit 4:1 in Front. Dass das Team von Trainer Volker Gallmann aber noch nicht durchgehend stabil agiert, zeigte sich an einigen Fehler, die Hatten zum 4:5 nutzte. Danach stand die Delmenhorster Abwehr wieder kompakt, und die Gäste zogen auf 10:5 davon, ehe Raphael Schween für den 14:11-Pausenstand sorgte. In Hälfte zwei hielt die Gallmann-Sieben das Niveau, und der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. „Unsere Torhüter Jan Schäfer und Maik Krause haben super gehalten, zudem war die Abwehr ein Bollwerk“, berichtete der Delmenhorster Trainer – und betonte: „Aus einer guten Mannschaft waren Thorsten Gaertner und Raphael Schween sogar noch hervorzuheben.“

HSG Emden - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 26:28 (12:17). Die Gäste meisterten die schwere Aufgabe souverän. Es war ein unruhiges Spiel mit vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten. Im ersten Abschnitt profitierte zunächst Grüppenbühren davon. Nach dem 5:5 (15.) erzielte Marcel Behrens später das 8:5. Die Mannschaft von Trainer Andreas Müller baute den Vorsprung bis zur Pause auf 17:12 aus. In Hälfte zwei bekam die Müller-Sieben dann zahlreiche Zeitstrafen aufgebrummt, sodass sich das Blatt wendete. Nach 48 Minuten war Emden auf 19:22 herangekommen, und in der 54. Minute hieß es 24:24. Die Gäste traten nun ganz im Stile eines Spitzenteams auf, nutzten ihre Chancen konsequent und legten vier Tore in Folge zum 28:24 vor. Die Hausherren aus Emden konnten schließlich nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III - SG Friedrichsfehn/Petersfehn 23:25 (14:12). Im Vergleich zum Derby gegen die eigene Zweite trat Grüppenbühren III deutlich verbessert auf. Nach zehn Minuten lag die Mannschaft von Trainer Gerold Steinmann mit 6:4 vorne, zur Pause hieß es dann 14:12. Zu Beginn der zweiten Hälfte blieben die Hausherren jedoch drei Angriffe lang ohne Tor, sodass die Gäste plötzlich mit 15:14 (36.) führten. Bis zum 20:21 blieb die Steinmann-Sieben dran, in der 57. Minute stand es jedoch 24:21 für Friedrichsfehn. Marc Hische und Ralph Ohlebusch schafften zwar noch den Anschluss zum 23:24, doch für etwas Zählbares reichte es am Ende nicht mehr. „Es war eine unnötige Niederlage“, sagte Spieler Till Schwab.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - SV Eintracht Wiefelstede 28:29 (15:16). Matthias Schimmel, der zehn seiner elf Tore im ersten Durchgang erzielte, brachte die Gastgeber mit 2:0 in Front. Nach dem 2:2 übernahmen aber die Gäste das Ruder. In Halbzeit zwei konnten die Hausherren um Coach Peter Büssing die Schlagdistanz nicht halten – 15:20. Erst in den letzten fünf Minuten beim Stand von 25:29 setzte Harpstedt alles auf eine Karte, doch zu mehr als dem 28:29-Anschlusstreffer durch Sebastian Überschär reichte es nicht.

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