HSG Delmenhorst, Grüppenbühren/Bookholzberg und Hude/Falkenburg II vor dem Saisonstart Weser-Ems-Teams wollen oben mitspielen

Delmenhorst·Landkreis Oldenburg. Die Liga der kurzen Wege ist für die Regionsvertreter in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen Vergangenheit. Da sowohl die HSG Harpstedt/Wildeshausen als auch der TSV Ganderkesee nach der vergangenen Saison den Gang in die Kreisoberliga antreten mussten, ist nun nur noch das Trio HSG Delmenhorst, HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und HSG Hude/Falkenburg II unter den zwölf Mannschaften vertreten. Alle drei Teams wollen mit der Abstiegsfrage nichts zu tun haben und streben einen Platz im oberen Bereich an. Während die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bereits am 10. September beim Aufsteiger VfL Oldenburg II in die Saison startet, nehmen die HSG Delmenhorst gegen Tura Marienhafe sowie die HSG Hude/Falkenburg II beim Wilhelmshavener HV ihr Programm erst am 18. September auf.
03.09.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst·Landkreis Oldenburg. Die Liga der kurzen Wege ist für die Regionsvertreter in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen Vergangenheit. Da sowohl die HSG Harpstedt/Wildeshausen als auch der TSV Ganderkesee nach der vergangenen Saison den Gang in die Kreisoberliga antreten mussten, ist nun nur noch das Trio HSG Delmenhorst, HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und HSG Hude/Falkenburg II unter den zwölf Mannschaften vertreten. Alle drei Teams wollen mit der Abstiegsfrage nichts zu tun haben und streben einen Platz im oberen Bereich an. Während die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bereits am 10. September beim Aufsteiger VfL Oldenburg II in die Saison startet, nehmen die HSG Delmenhorst gegen Tura Marienhafe sowie die HSG Hude/Falkenburg II beim Wilhelmshavener HV ihr Programm erst am 18. September auf.

HSG Delmenhorst: In der abgelaufenen Serie verzeichneten die Delmenhorsterin-nen einen Traumstart und galten neben dem MTV Aurich bis kurz vor Weihnachten als Meisterschaftsanwärter. In der Rückrunde brachen die Schützlinge von Volker Gallmann dann aber ein und belegten schließlich den undankbaren dritten Rang. Der Delmenhorster Kader für die neue Saison hat sich nur unwesentlich verändert. Von anderen Vereinen kamen keine neuen Spielerinnen dazu. Aus der eigenen zweiten Mannschaft rückten dafür Albulena Hoxha und Melanie Löscher auf. Nach einjähriger verletzungsbedingter Pause startet auch Heidje Behrens wieder den Versuch, sich im Team zu etablieren. Dagegen sind Judith Wübbelt (Auslandsstudium) sowie Stefanie Stolle und Nicole Barkemeyer (beide eigene Zweite) nicht mehr dabei.

Trainer Gallmann will außerdem die Möglichkeit nutzen, A-Jugendliche mit Doppelspielrecht an das Frauenteam heranzuführen. Eine Baustelle bleibt bei den Delmenhorsterinnen allerdings die Position im Tor. Dort steht in Anneke Alfs, die im letzten Jahr ein Garant für viele Erfolge war, erneut nur eine Torhüterin zur Verfügung. Sie wird weiterhin zusätzlich in der Oberliga-A-Jugend spielen. Mit diesem Kader strebt Gallmann mit seiner Mannschaft nun einen Platz im oberen Drittel der Weser-Ems-Liga an.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Als Aufsteiger sorgten die Schützlinge von Trainer Andreas Müller während der vergangenen Saison besonders in der zweiten Halbserie für Aufsehen. Die letzten sieben Spiele gewannen die Frauen von Grüppenbühren/Bookholzberg und landeten schließlich mit 26:18 Punkten auf Tabellenplatz vier - knapp hinter den Rivalinnen von der HSG Delmenhorst. Mit 572 geworfenen Toren stellte das Team zusammen mit Meister MTV Aurich den treffsichersten Angriff der Liga. Allerdings ließ die Bilanz der Abwehr mit 575 kassierten Toren zu wünschen übrig.

Eine ähnliche Platzierung wie in der abgelaufenen Spielzeit peilen HSG-Coach Andreas Müller und sein Co-Trainer Stefan Buß auch in dieser Saison an. Dieses Vorhaben könnte gelingen, allerdings muss an der Deckungsarbeit gefeilt werden. Ein Plus der Mannschaft ist dagegen, dass sie fast unverändert zusammen bleibt. Lediglich Melanie Schlothauer wechselt ins zweite Team. Als Zugang kommt Julia Kant aus der A-Jugend der HSG Stedingen neu zur HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Gesucht wird eine zweite Torfrau.

HSG Hude/Falkenburg II: Die Drittliga-Reserve der HSG Hude/Falkenburg ist in ihrer zweiten Weser-Ems-Liga-Saison eine große Unbekannte. Der neu zusammengestellte Kader hat zweifellos seine Qualitäten. Doch wenn zu häufig "Leihgaben" an die erste Mannschaft notwendig werden, könnte die Mannschaft einige Probleme bekommen. Sind alle Spielerinnen dabei, ist die Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten ausgewogen. Das neu verpflichtete Duo Sandra Peter und Yvonne Mühlbach kann zweifellos Impulse setzen.

Die ursprünglich für die zweite Mannschaft vorgesehene Carina Freiberg soll nun doch das erste Team verstärken. Auch die Abgänge der Huderinnen sind nicht leicht zu kompensieren. Besonders die in die Drittliga-Mannschaft aufgerückte Franziska Bohlken war in der vergangenen Saison eine Stütze der Mannschaft. Die Regie führt weiterhin Trainerin Inge Breithaupt, die einen Platz in oberen Gefilden anstrebt. Zum Saisonauftakt am 18. September muss das Team zum Wilhelmshavener HV. Dort wird es eine erste Standortbestimmung geben.

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