Bezirksliga: Tabellenletzter hadert bei der 0:4-Niederlage in Abbehausen mit dem Kunstrasen, dem Wind und dem Schiedsrichter Widrige Umstände machen TV Jahn zu schaffen

Abbehausen. „Verdient verloren“, lautete das Fazit von Stefan Blasy, dem Trainer des Fußball-Bezirksligisten TV Jahn Delmenhorst. Zuvor hatte seine Mannschaft, die abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt, gestern beim Tabellensiebten TSV Abbehausen eine 0:4(0:3)-Pleite kassiert.
14.04.2014, 00:00
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Widrige Umstände machen TV Jahn zu schaffen
Von Mareike Meyer

„Verdient verloren“, lautete das Fazit von Stefan Blasy, dem Trainer des Fußball-Bezirksligisten TV Jahn Delmenhorst. Zuvor hatte seine Mannschaft, die abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt, gestern beim Tabellensiebten TSV Abbehausen eine 0:4(0:3)-Pleite kassiert. „Der frisch gewässerte Kunstrasenplatz und die Windverhältnisse haben uns einige Probleme bereitet“, sagte Blasy. „Als wir uns darauf eingestellt hatten, stand es schon 0:3.“

Um diese drei Treffer zu erzielen, brauchte Abbehausen nur 23 Minuten. Das 1:0 markierte Maik Müller in der vierten Minute nach einer Ecke. Elf Minuten später legten die Gastgeber nach: Das 2:0 schoss Dominik Juhrs (15.). Ihm gelang kurz darauf auch das 3:0 für die Gastgeber (23.). „Nach 23 Minuten ging es eigentlich um nichts mehr“, stellte Blasy fest. Trotzdem habe sich seine Mannschaft nicht aufgegeben, betonte der Jahn-Coach. Insbesondere Torwart Thorben Riechers sorgte mit starken Paraden dafür, dass Abbehausen nicht noch höher gewann. Das vierte Tor der Gastgeber konnte er allerdings nicht verhindern. Nach der Pause netzte Mazlum Gündogar zum 4:0 ein (60.). „Andere Mannschaften brechen in solchen Situationen ein, wir dieses Mal nicht“, sagte Blasy. Bei der 0:2-Heimpleite gegen den SV Eintracht Wiefelstede hatte er noch die Einstellung seiner Spieler bemängelt. Mit dem Einsatz gegen Abbehausen war der Trainer dagegen zufrieden. „Den Kampfgeist muss ich den Jungs hoch anrechnen, trotzdem sind uns blöde Fehler passiert und wir haben schlecht gespielt“, erklärte Blasy.

Eine schlechte Figur machte seiner Ansicht nach auch der Unparteiische Alexander Paust (Wilhelmshaven): „Jeder strittige Zweitkampf wurde gegen uns gepfiffen. Das war eine Katastrophe. “ So kam der TV Jahn insgesamt auf sieben Gelbe Karten. Da nahm selbst der sonst immer am Spielfeldrand stehende Blasy lieber auf der Bank Platz. „Sonst wäre ich wahrscheinlich zu sehr abgegangen und vom Platz geflogen. Am Ende haben wir nur nach dem Prinzip gespielt: Lieber verlieren, als Rot zu sehen.“

Jetzt gönnt Blasy seiner Mannschaft erst einmal eine kleine Verschnaufpause. Ein gemütlicher Mannschaftsabend soll den Zusammenhalt stärken. „Wir müssen die Motivation hochhalten, auch wenn wir absteigen“, fordert der Coach. Am Sonntag, 27. April, geht es für den TV Jahn dann mit einem Heimspiel gegen den Sechsten FC Rastede weiter.

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