Krombholz und Höler treffen für die Regionalliga-A-Junioren des Blumenthaler SV beim VfL Oldenburg Wieder 2:2 gegen den Bundesliga-Absteiger

Der Blumenthaler SV hat die für ihn vom 1. Dezember bis vorgestern dauernde Punktspielpause in der Fußball-Regionalliga Nord der A-Junioren gut überstanden. Beim Bundesliga-Absteiger VfL Oldenburg erreichten die Nordbremer – wie schon im Hinspiel – vor dem neuerlichen Wintereinbruch ein 2:2 (1:2) und sind als Tabellendritter weiterhin die einzige Mannschaft der Liga, die erst eine Niederlage auf ihrem Konto hat.
11.03.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Pillnick

Der Blumenthaler SV hat die für ihn vom 1. Dezember bis vorgestern dauernde Punktspielpause in der Fußball-Regionalliga Nord der A-Junioren gut überstanden. Beim Bundesliga-Absteiger VfL Oldenburg erreichten die Nordbremer – wie schon im Hinspiel – vor dem neuerlichen Wintereinbruch ein 2:2 (1:2) und sind als Tabellendritter weiterhin die einzige Mannschaft der Liga, die erst eine Niederlage auf ihrem Konto hat.

Blumenthal. "Mit dem 2:2 können wir leben. Der VfL Oldenburg ist ja schließlich ein Bundesliga-Absteiger, mit dem alle ganz oben gerechnet hatten. Das darf man nicht vergessen", zeigte sich Mohamed Chaaban, der mit Marcel Kulesha das Trainertandem bei der Überraschungsmannschaft des Blumenthaler SV bildet, mit dem Teilerfolg einverstanden. Der sorgte schließlich dafür, dass die Nordbremer Platz drei in der Fußball-Regionalliga Nord der A-Junioren verteidigten und nicht vom VfL Oldenburg sowie Eintracht Braunschweig überholt wurden. Das Unentschieden in Oldenburg sowie die Niederlage des TSV Havelse gegen Braunschweig führten sogar dazu, dass der Blumenthaler SV noch Boden auf den zweiten Tabellenplatz gut gemacht hat.

Die Blumenthaler, die im Hinspiel nach schwachen ersten 45 Minuten einem 0:2-Rückstand hinterherliefen, waren auf dem Kunstrasenplatz an der Alexander-

straße in Oldenburg diesmal von Beginn an präsenter und gingen verdientermaßen in Führung. Moritz Witte eroberte den Ball, bediente den einmal mehr sehr auffälligen Lucas Höler und der legte für den Torschütze Pascal Krombholz auf (15.). Zehn Minuten später geriet der BSV-Motor nach einer unglücklichen Abwehraktion ins Stottern. Nach einem Freistoß beförderte Lucian Suhrhoff den Ball mit der Kopfseite beim Abwehrversuch ins eigene Tor – 1:1. "Ein unmögliches Tor. Kein Stürmer der Welt köpft den so rein", schüttelte Trainer Mohamed Chaaban sein Haupt.

Während sich der VfL von diesem Treffer sichtlich beflügelt zeigte, geriet der BSV ins Schwimmen. Fehlpässe im Aufbau brachten Gefahr für das von Malte Seemann gehütete Tor und kosteten die nötige Entlastung. Zehn Minuten vor der Halbzeit folgte der nächste Nackenschlag für die Nordbremer, denn die fanden den von Schiedsrichter Jan-Eike Ehlers (SC Weyhe) geahndeten Schubser von Hendrik Duske nicht elfmeterwürdig. Den Niedersachsen um Neu-Trainer Stephan Ehlers war’s egal – Mertcan Ünlü verwandelte zum 2:1. So lautete auch der Pausenstand, Blumenthal war also unter Zugzwang.

Kaum drei Minuten nach Wiederanpfiff ging der BSV zwingend zu Werke. In Person von Lucas Höler, der seine Führung in der Torjägerliste mit seinem 15. Saisontreffer, mit einem strammen 18-Meter-Linksschuss erzielt, ausbaute. "Mit einem Tor und einem Assist war er einmal mehr sehr auffällig", lobte Chaaban seinen Führungsspieler, der fünf Minuten vor Schluss sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatte. Allein auf VfL-Schlussmann Felix Bohe zulaufend, war er im Abschluss nicht kaltblütig genug. "Mit etwas Glück im Gepäck hätten wir auch drei Zähler entführen können", dachte Chaaban nach Spielschluss noch öfters an diese Möglichkeit. Diese sowie ein von Niklas Müller getretener Freistoß, der über den Querbalken zischte, waren die besten Chancen der Blumenthaler in einem von ihnen dominierten zweiten Abschnitt.

"Zu 80 Prozent waren wir am Drücker", stellte Chaaban fest, der aber auch registrierte, dass richtige Großchancen trotz der Überlegenheit Mangelware geblieben waren. Dafür war aber auf die BSV-Abwehr absolut Verlass, sie verschaffte Schlussmann Malte Seemann laut Chaaban in der zweiten Hälfte "einen ruhigen Nachmittag". Insgesamt hatte Chaaban die mannschaftliche Geschlossenheit gefallen, lediglich in der Phase vor der Pause, als der BSV auch in Rückstand geraten war, fehlte die Souveränität.

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