Aumunds Trainer Kübler trotz 0:4-Niederlage gegen Komet Arsten nicht unzufrieden Wieder als Team aufgetreten

Peter Kübler, der neue Trainer der Bezirksliga-Fußballmannschaft des SV Eintracht Aumund, hat die erste schwere Aufgabe seit seinem Amtsantritt gemeistert. Die Aumunder Elf beweist wieder Zusammenhalt und Kampfgeist. Im Heimspiel gegen Tabellenführer TuS Komet Arsten reichte es aber trotzdem nicht zum Sieg, die Eintracht verlor mit 0:4 (0:2).
25.02.2014, 00:00
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Von Martin Prigge

Peter Kübler, der neue Trainer der Bezirksliga-Fußballmannschaft des SV Eintracht Aumund, hat die erste schwere Aufgabe seit seinem Amtsantritt gemeistert. Die Aumunder Elf beweist wieder Zusammenhalt und Kampfgeist. Im Heimspiel gegen Tabellenführer TuS Komet Arsten reichte es aber trotzdem nicht zum Sieg, die Eintracht verlor mit 0:4 (0:2).

Der Trainerwechsel beim Fußball-Bezirksligisten SV Eintracht Aumund resultierte nicht nur aus einer anhaltenden Negativserie, sondern besonders aus den Disziplinlosigkeiten mehrerer Aumunder Spieler. Seit der 51-jährige Peter Kübler die Leitung der Ersten übernommen hat, herrscht Aufbruchstimmung. Einige Spieler haben den Verein verlassen, und es gibt Gerüchte, dass der SVEA finanziell nicht gut aufgestellt sei.

Kübler findet hierzu deutliche Worte: „Irgendjemand sprach von Zwietracht, die es bei unserer Eintracht gäbe. Das ist falsch, wir harmonieren sehr gut miteinander.“ Kübler spricht nicht von verschiedenen Mannschaften, sondern vom Verein als Ganzes. „Wir sind ein Team – und zwar alle zusammen“, stellt Kübler fest. Im Heimspiel gegen Tabellenführer TuS Komet Arsten konnte man den Kübler-Schützlingen etwas ansehen, was in Aumund lange vermisst wurde: Teamgeist und Siegeswillen. „Die Mannschaft hat alles gegeben und einen starken Zusammenhalt gezeigt. Leider hat es nicht gereicht“, sprach Kübler von einem „Pechspiel“ gegen den Spitzenreiter der Bezirksliga.

Die Eintracht verlor 0:4 (0:2), sie konnte mehrere Tormöglichkeiten nicht verwerten. „Wenn man seine Chancen nicht nutzt, braucht man sich über eine Niederlage gegen Arsten nicht zu wundern“, stellte Kübler fest. Die Gäste konnten schon sehr früh ihren Führungstreffer bejubeln. In der sechsten Spielminute traf Mazlum Demirci zum 1:0 für Komet. Einem präzisen Pass ließ er einen sauberen Torabschluss folgen. „Wenn die Mannschaft so weitermacht, wird Komet aufsteigen“, kündigt Peter Kübler an. Nach einer halben Stunde erhöhte Phil Maaß auf 2:0 für den Tabellenführer.

Im zweiten Durchgang agierten die Platzherren sehr bissig, sie wollten unbedingt den Anschlusstreffer. Steffen Burdorf zog aus 13 Metern ab, doch Arstens Schlussmann Yannik Schultka parierte stark (48.). Danach schoss Cedric Deege das 3:0 für Arsten (68.). Einen Einwurf für den SVEA konnte TuS-Keeper Schultka nur mit Mühe über sein Tor lenken (78.). Eine weitere Großchance für die Gäste gab es kurz vor Schluss, als Steven Hollwedel versuchte, SVEA-Keeper Marius Engelhardt mit einem Hackentrick zu überlisten. Doch Engelhardt hielt den Ball (83.).

Deege trifft mit dem Abpfiff

In der letzten Aktion der Partie konnte TuS-Akteur Cedric Deege erneut jubeln, er erzielte den 4:0-Siegtreffer der Kometen im Anschluss an eine Ecke (90.). „Man hat gemerkt, dass wir gegen den Tabellenführer gespielt haben. Wir haben alles versucht, und für mich zählte mehr das Auftreten der Mannschaft als das Ergebnis. Das hat mir gefallen“, stellte Kübler klar und blickt nun auf die kommenden Partien: „Wir haben die dicken Brocken jetzt hinter uns. An den nächsten Spieltagen warten Gegner auf uns, die wie wir gegen den Abstieg kämpfen.“ Wenn die Eintracht sich weiterhin so bissig zeigt wie am Sonntag, kann sie am Ende der Saison wahrscheinlich aufatmen.

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