Verbandsliga: HSG Delmenhorst zeigt gegen Marienhafe die erhoffte Reaktion – 31:23 Wieder auf Kurs

Spielertrainer Andre Haake hatte vor dem Verbandsliga-Heimspiel gegen TuRa Marienhafe eine Reaktion seiner Mannschaft gefordert, und er hat sie am Sonnabend auch bekommen: Eine Woche nach der unerwarteten Pleite beim TuS Haren setzten sich die Handballer der HSG Delmenhorst deutlich mit 31:23 (17:13) durch.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Heino Horstmann

Spielertrainer Andre Haake hatte vor dem Verbandsliga-Heimspiel gegen TuRa Marienhafe eine Reaktion seiner Mannschaft gefordert, und er hat sie am Sonnabend auch bekommen: Eine Woche nach der unerwarteten Pleite beim TuS Haren setzten sich die Handballer der HSG Delmenhorst deutlich mit 31:23 (17:13) durch.

Wieder in der Erfolgsspur: Am siebten Spieltag haben die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst einen klaren 31:23 (17:13)-Heimsieg gegen TuRa Marienhafe gefeiert. Ein Ergebnis, das auch in der Höhe in Ordnung ging, da die Delmenhorster am Sonnabend in der Stadionhalle 60 Minuten lang sehr konzentriert zu Werke gingen. Marienhafe konnte nur eine knappe halbe Stunde lang mithalten und am Ende nicht an die beiden Siege gegen Delmenhorst aus der Vorsaison anknüpfen. Vor Beginn der Partie hatte Andre Haake, der Spielertrainer des Heim-Teams, noch einmal an den schwachen Auftritt in der Vorwoche gegen den Aufsteiger TuS Haren erinnert: „Da ist vieles bei uns schief gelaufen. Das darf und wird sich gegen Marienhafe nicht wiederholen.“

In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften noch sichtlich nervös. Technische Fehler und Schwächen beim Torwurf führten dazu, dass es bis zur dritten Minute dauerte, ehe Christopher Hartwig den ersten Treffer des Spiels markierte und Delmenhorst mit 1:0 in Führung brachte. Am Kreis war er geschickt von Spielmacher Frederic Oetken, dem besten Mann des Tages, in Szene gesetzt worden. Marienhafe antwortete jedoch prompt, kam im Gegenzug durch Kapitän Helmut Kramer zum 1:1 und ging danach sogar mit 3:1 in Front. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Delmenhorster Torhüter Sönke Schröder noch keine Hand an den Ball bekommen. Das sollte sich im Verlauf der Partie aber entscheidend ändern. Schröder bügelte etliche Fehler seiner Vorderleute mit glänzenden Paraden aus und sorgte somit dafür, dass das Spiel vorerst offen blieb.

Mit Haake kommt der Umschwung

Beide Teams agierten mit einer 6:0-Deckung, die der Gäste war zunächst allerdings wesentlich beweglicher und effektiver. Das starre System der Delmenhorster lud hingegen förmlich zu Torwürfen ein, sodass das Spiel bis zur 23. Minute völlig ausgeglichen verlief – 13:12. Der Umschwung zu Gunsten der Gastgeber kam dann mit der Einwechselung von Haake, der nicht nur im Angriff für mehr Druck sorgte, sondern auch die Abwehr stabilisierte. Mit der nun praktizierten 5:1- beziehungsweise 3:2:1-Variante hatten die Gäste große Probleme. Entscheidend war, dass Marienhafes Spielmacher Keno Lücken keine Gelegenheit mehr fand, seine Teamkollegen in Szene zu setzen. Mit drei Toren in Folge setzte sich Delmenhorst auf 16:12 ab.

In der zweiten Hälfte kamen die Gäste – wie schon zu Spielbeginn – besser aus den Startlöchern und verkürzten auf 16:18. Es folgte der große Auftritt des Delmenhorster Routiniers Stefan Timmermann: Mit vier Treffern in Folge brachte der Linkshänder sein Team auf die Siegerstraße. Begünstigt wurde dies dadurch, dass Marienhafe kaum noch Widerstand leistete und sich zunehmend in Einzelaktionen verstrickte. „Ich bin von meiner Mannschaft maßlos enttäuscht“, sagte Gäste-Trainer Vitor Pinto, der dem Gegner ein großes Lob aussprach: „Die Saison ist zwar noch lang, doch Delmenhorst gehört ganz klar zu den Titelaspiranten.“ Haake drückte sich da etwas vorsichtiger aus: „Was der Sieg wert ist, wird sich nun in der schweren Auswärtspartie beim FTSV Jahn Brinkum zeigen.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+