2. Handball-Bundesliga Frauen Wieder kein Sieg bei den Füchsen

Werders Handballerinnen verlieren 29:34 in Berlin. Der Abstiegskampf geht weiter.
24.02.2019, 17:16
Lesedauer: 1 Min
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Von Olaf Kowalzik

Die Freude währte bei den Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen nicht lange. Gerade erst hatten sie den Kopf ein Stück weit aus dem Abstiegsstrudel heraus gestreckt, da wurden sie von den Füchsen Berlin mit der 29:34 (12:19)-Auswärtsniederlage gleich wieder unter die Wasserlinie gedrückt.

Nach dem 24:24 im Hinspiel und dem 19:20 im DHB-Pokal kommen die Grün-Weißen in dieser Saison gegen die Hauptstädter einfach nicht auf den grünen Zweig. Der Aufsteiger TuS Lintfort nutzte mit einem 30:28-Erfolg in Nürtingen die Gunst der Stunde. Er marschierte in der Bundesliga-Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung am SV Werder vorbei auf den rettenden 13. Rang.
Eine fünfminütige Trefferflaute schnürte den Grün-Weißen früh die Luft ab, als sie nach dem 4:6 mit 4:10 ins Hintertreffen gerieten. Knapp vier Minuten vor der Pause liefen sie gar einem Neun-Tore-Rückstand hinterher (10:19).

„Da hatten wir in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff auf die Berliner Angreiferinnen gefunden“, bemängelte Werders Trainer Dominic Buttig tief enttäuscht. Auch seine Torfrauen bekamen im ersten Durchgang nur zwei Bälle zu fassen, mangels richtiger Gegenwehr kamen die sogenannten „Spreefüxxe" aber auch zu oft zu besten Wurfgelegenheiten.

In der Kabine bekamen die Grün-Weißen unmissverständlich den Unmut ihres Trainers über den 12:19-Halbzeitrückstand zu hören. Der Zwei-Tore-Sieg in den zweiten 30 Spielminuten war jedoch zu wenig, um das Ruder noch einmal herumreißen zu können. Zu mehr als das 21:25 von Birthe Barger reichte es nicht (47.), mehr Spannung ließen die Berlinerinnen nicht zu. Beim SV Werder gefiel Lotta Heinrich nach dem Seitenwechsel, die in der Abwehr couragiert verteidigte und sich dafür im Angriff mit vier Toren belohnte. Rabea Neßlage ackerte auf der Angriffsmitte enorm und traf fünfmal ins gegnerische Netz.

SV Werder Bremen: Andresen, Meyer, Anschütz; Heidergott (3), Thomas (2), Mehrtens (1), Janssens (2), Heinrich (4), Neßlage (5), Osterthun (2), Selmeci, Barger (3), Otto (7/4)

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