Floorball-Bundesliga der Herren: Lilienthaler „Wölfe“ behaupten sich beim Aufsteiger USV Halle mit 13:5

Wieder Sieg nach Stolperstart

Lilienthal. Der TV Lilienthal hat sich auch im Match beim USV Halle Saalebiber keine Blöße gegeben. Dank eines 13:5-Erfolges festigten die „Wölfe“ ihren zweiten Platz in der 1.
30.11.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Der TV Lilienthal hat sich auch im Match beim USV Halle Saalebiber keine Blöße gegeben. Dank eines 13:5-Erfolges festigten die „Wölfe“ ihren zweiten Platz in der 1. Floorball-Bundesliga. „Die drei Punkte mussten wir uns jedoch sehr hart erarbeiten. Erst zum Ende war das Ergebnis dann doch deutlich“, bilanzierte Lilienthals Coach Remo Hubacher.

Die Gäste wollten einen Fehlstart vermeiden, gerieten aber dennoch nach 32 Sekunden durch einen Treffer von Stefan Raab in Rückstand. „Mit der Anfangsphase können wir nicht zufrieden sein. Hier haben wir es Halle zu leicht gemacht“, ärgerte sich Remo Hubacher. In der neunten Minute glich Petr Waldmann mit einem Schuss in die lange Ecke zum 1:1 aus. Als Lilienthals Daniel Grabau gerade eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Sperrens abbrummte, brachte Tomás Rauch den Aufsteiger wieder in Führung. Mit einem Schlenzer aus großer Distanz sorgte Miro Siljamo für den 2:2-Pausenstand nach dem ersten Drittel. „Nichtsdestotrotz gab es vor allem im ersten Drittel noch Verbesserungspotenzial. Darüber werden wir sprechen“, teilte TVL-Mannschaftsführer André Heißenbüttel mit.

Die Ostdeutschen erwischten auch im zweiten Abschnitt den besseren Start. Mit einem Handgelenksschuss nach einer Körperdrehung erzielte Eric Kindler das 3:2. Miro Siljamo, Mark-Oliver Bothe sowie Torben Kleinhans wendeten das Blatt innerhalb von 60 Sekunden mit drei Toren zum 5:3 (24.). Janos Bröker und Petr Waldmann legten auch noch zwei Treffer bis zum Ende des zweiten Drittels nach. „Das Spiel gestaltete sich zwar wie erwartet sehr schwer und forderte viel Geduld von uns. Trotz eines von uns insgesamt sehr ausbaufähigen Spiels haben wir jedoch durch eine geschlossene Teamleistung, eine hohe Effektivität sowie sehr erfolgreichem Über- und Unterzahlspiel am Ende verdient gewonnen“, urteilte Lilienthals Co-Trainer Daniel von der Heyde.

Im letzten Abschnitt ließ der Zweite nichts mehr anbrennen. Torben Kleinhans erhöhte nach einem Doppelpass mit Janos Bröker auf 8:3 (45.). Kurze Zeit später zeigte Gäste-Keeper Nils Hallerstede zunächst noch eine starke Parade gegen Stefan Raab, war aber bei dessen Nachschuss machtlos. Torben Kleinhans stellte jedoch auf Zuspiel von Fabian Diaz de Armas den alten Abstand her. In Überzahl gelang Torben Kleinhans auf Pass von Mark-Oliver Bothe das 10:4. Alexander Seitz und Lukas Bieger schraubten das Resultat auf 12:4 in die Höhe. Das 5:12 von Eric Kindler fiel nicht weiter ins Gewicht. Erneut mit einem Mann mehr auf dem Feld setzte Janos Bröker den Schlusspunkt zum 13:5 (59.). „Um auch am nächsten Sonnabend gegen Hamburg das Punktemaximum zu holen, bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung“, warnte Remo Hubacher.

TV Lilienthal: Hallerstede, Fidelak; Minnermann, Bruns, Grabau, Osmers, Brinkmann, Bieger (1), Bauer, Siljamo (2), Heißenbüttel, Bothe (1), Diaz de Armas, Melde, Waldmann (2), Seitz (1), Kleinhans (4), Bröker (2), Stierle

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