Handball-Oberliga Wieder zu Hause

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge empfängt die SG Achim/Baden nun den VfL Edewecht. Trainer Tobias Naumann hat vor dem Spiel aber Personalprobleme.
01.02.2018, 14:40
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Wieder zu Hause
Von Florian Cordes

Achim. Vier Begegnungen hat die SG Achim/Baden im neuen Jahr nun schon hinter sich gebracht. Allerdings trat sie bislang nur einmal vor eigenem Publikum an – und zwar gegen den SV Beckdorf. Zuletzt hatte der Handball-Oberligist zweimal auswärts gespielt. Doch jetzt geht es wieder in die heimische Gymnasiumhalle: Am Sonnabend (Anpfiff um 19 Uhr) trifft die SG Achim/Baden auf den VfL Edewecht.

Es hat ziemlich lange gedauert. Doch pünktlich zum zweiten Heimspiel des Jahres bildet sich in der Tabelle der Oberliga Nordsee ein Bild, anhand dessen die Leistungen der Teams gut zu beurteilen sind. Zwar liegen die 14 Mannschaften leistungstechnisch weiterhin sehr nah beieinander, dennoch hat sich im ersten Monat des neuen Jahres eine echte Spitzengruppe, ein Mittelfeld und eine Abstiegszone gebildet.

Die SG Achim/Baden hat es sich – auch dank des umkämpften 23:21 beim Schlusslicht ATSV Habenhausen II aus der Vorwoche – auf Platz sechs und somit im Mittelfeld des Tableaus gemütlich gemacht. Aktuell geht für das Team von SG-Trainer Tobias Naumann nach oben nicht wirklich viel. Gleiches gilt für die andere Richtung.

Der Abstand zur gefährlichen Zone beträgt für die Naumann-Sieben aktuell sechs Punkte. Ein schönes Polster, auf dem man sich laut des SG-Trainers jedoch nicht ausruhen sollte. „Die Punkte gegen Habenhausen waren wichtig. Aber die sind auch gegen Edewecht vonnöten. Wichtig ist, dass wir mehr Konstanz zeigen“, meinte der Coach nach der Begegnung beim Tabellenletzten.

Diese Konstanz legt der kommende Gegner aus Edewecht schon die gesamte Saison über an den Tag. Die Folge: Der VfL ist Tabellendritter und bildet gemeinsam mit der HSG Barnstorf/Diepholz die Verfolgergruppe von Spitzenreiter SG VTB/Altjührden – sofern man diese beiden Teams mit fünf Punkten Rückstand auf Varel als Verfolger bezeichnen möchte. Dass die Edewechter eine starke Mannschaft zusammen haben, musste die SG Achim/Baden bereits im Hinspiel erfahren: Am zweiten Spieltag unterlag die SG mit 25:29. „Schon damals war Edewecht ein kompaktes Team. Die stehen nicht umsonst da oben“, findet Tobias Naumann. „Die Punkte wären für uns sehr wichtig. Aber es wird sehr schwierig, sie zu holen.“

Kleine Mutmacher dürften die Auswärtsspiele in Altjührden und Diepholz in diesem Jahr sein. Beide Male war die SG Außenseiter, war aber jeweils nahe an einem Unentschieden dran. „So, wie wir uns den schwächeren Teams anpassen können, gelingt uns das auch oft gegen die besseren“, sagt Tobias Naumann. „Wir sind immer in der Lage, noch ein bisschen mehr zu geben. Deshalb mache ich mir vor dem jetzigen Spiel keine Sorgen.“

In einem anderen Bereich muss sich der Trainer aber doch Sorgen machen: Der SG Achim/Baden fehlen gegen Edewecht möglicherweise einige Spieler. Unter anderem ist Torhüter Arne von Seelen angeschlagen.

Ein echtes Problem könnte im Rückraum entstehen. Jan Wolters fehlte zuletzt im Training, Florian Block-Osmers kann laut Naumann gegen Edewecht nicht spielen, Jan Mühlbrandt war unter der Woche krank, und Steffen Fastenau hat Probleme an der Achillessehne. „Da wird es übersichtlich im Rückraum“, meint Tobias Naumann. Der Coach wird sich daher wohl aus der spielfreien Reserve Hilfe holen müssen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+