3:2-Sieg der Landesliga-Volleyballer Wilstedt wehrt drei Matchbälle ab

Gnarrenburg. In der Volleyball-Landesliga 4 der Männer hat der MTV Wilstedt am letzten Heimspieltag der Saison einen Sieg und eine Niederlage eingefahren. Die SG Karlshöfen/Gnarrenburg unterlag beim Zweiten nur knapp im Tiebreak.
18.03.2011, 05:00
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Wilstedt wehrt drei Matchbälle ab
Von Tobias Dohr

Gnarrenburg. In der Volleyball-Landesliga 4 der Männer hat der MTV Wilstedt am letzten Heimspieltag der Saison einen Sieg und eine Niederlage eingefahren. Die SG Karlshöfen/Gnarrenburg unterlag beim Zweiten nur knapp im Tiebreak.

MTV Wilstedt - SV Munster 3:2 (23:25, 24:26, 26:24, 25:21, 18:16): "Irgendwie war von Anfang an der Wurm drin", sagte MTV-Spielertrainer Bernd Sievert nach der Partie. Zum einen tun sich die Wilstedter gegen Teams aus den unteren Tabellenregionen immer schwer, auf der anderen Seite behagte den Gastgebern die Spielweise der Gäste überhaupt nicht.

So gingen die ersten beiden Sätze knapp an die Munsteraner, die vor allem über ihre Außenangreifer immer wieder zum Erfolg kamen. Erst als sich nach diversen Umstellungen der Wilstedter Block allmählich auf den Angriff der Gäste eingestellt hatte, wendete sich das Blatt. Im Tiebreak ging es noch einmal heiß her, Wilstedt verschlug einen Matchball und musste dann selbst drei abwehren, ehe das Sievert-Team schließlich doch noch jubeln durfte.

MTV Wilstedt - TSV Stelle II 0:3 (21:25, 23:25, 17:25): Die Spielweise des Tabellenführers aus Stelle kam den Wilstedtern mehr entgegen, was auch Sievert so sah: "Hier wurde auf beiden Seiten vernünftig angegriffen - ein ansehnliches Volleyballspiel kam zustande." Dennoch mussten die Gastgeber am Ende die Überlegenheit des Gegners neidlos anerkennen.

MTV Wilstedt: Kromat, Dirk Meyer, Poppe, Holger Meyer, Wulff, Sievert, Erdmann, Gerrels, Langenbacher.

TuS Zeven II - SG Karlshöfen/Gnarrenburg 3:2 (25:16, 19:25, 23:25, 25:22, 15:11): Die Mannen um Spielertrainer Clemens Kullik lieferten dem Tabellenzweiten einen großen Kampf. Danach sah es in Satz eins allerdings zunächst nicht aus. Der Favorit legte eine unheimliche Effektivität an den Tag, während den Gästen viele unnötige Fehler unterliefen.

Doch mit Beginn des zweiten Satzes änderte sich das Bild. Nun kamen die SG-Angreifer immer öfter zum Erfolg, und auch die Feldabwehr zeigte sich deutlich verbessert. Erst im Tiebreak gingen den Kullik-Mannen schließlich die Kräfte aus, dennoch gab es auf Seiten der Gäste kaum enttäuschte Gesichter nach diesem Volleyballkrimi.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg: Meyer, von Scheidt, Haufler, Clemens Kullik, Torsten Kullik, Engler, Behrmann, Wintjen, Schell, Maaser

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