Aumunds Trainer Kübler trotz des 2:3 gegen Vahr zuversichtlich „Wir steigen nicht ab“

Aumund.Obwohl seine Mannschaft auf eigenem Platz verloren hat, ist Peter Kübler mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden gewesen. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Eintracht Aumund fieberte beim 2:3 (1:2) gegen den SC Vahr-Blockdiek regelrecht mit.
15.04.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Martin Prigge

Obwohl seine Mannschaft auf eigenem Platz verloren hat, ist Peter Kübler mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden gewesen. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Eintracht Aumund fieberte beim 2:3 (1:2) gegen den SC Vahr-Blockdiek regelrecht mit. Doch Kübler ist überzeugt, dass sein Team die Klasse halten wird. „Wir steigen nicht ab“, kündigt er an.

Der SV Eintracht Aumund gewinnt nicht jedes Spiel. Was ihn jedoch auszeichnet, sind ein stark ausgeprägter Teamgeist und Spielfreude. Auch am vergangenen Sonntag rief die Mannschaft von Trainer Kübler diese Tugenden ab – obwohl sie beim 2:3 (1:2) gegen den SC Vahr-Blockdiek die Punkte verlor. Beide Teams fanden erst nach rund zehn Minuten in die Partie. Vahrs Sercan Cimen setzte in der ersten gefährlichen Aktion einen Freistoß aus 20 Metern über das Aumunder Tor (9.). Danach schoss André Hensel dem Vahrer Schlussmann Jonas Heigl den Ball in die Arme (16.). Auch SVEA-Spieler Bastian Seelking hatte im Abschluss kein Glück. S ein Freistoß ging ebenfalls daneben (24.).

Vier Minuten später klingelte es dann doch im Kasten der Gäste. André Hensel bekam den Ball, lief alleine auf SC-Keeper Heigl zu und schlenzte das Leder über den gegnerischen Keeper ins Tor (29.). Nach der 1:0-Führung zeigte sich Vahrs Chris Kriewitz technisch sehr versiert, indem er drei Aumunder Abwehrspieler leichtfüßig aussteigen ließ, dann jedoch am starken Aumunder Torwart Marius Engelhardt scheiterte (33.). Nur drei Minuten später belohnte Kriewitz sich aber mit dem Ausgleichstreffer, den er nach einer Flanke per Kopf erzielte (36.). Sein Mannschaftskamerad Timo Seefeldt konnte nach einem Zuspiel von Kevin Kriewitz das 1:2 markieren. Nach dem 1:1 waren lediglich 120 Sekunden vergangen.

In der Halbzeitpause forderte SVEA-Trainer Peter Kübler von seinen Schützlingen „mehr Kaltschnäuzigkeit bei der Chancenverwertung“. Nach dem Wechsel gab es jedoch erst einmal eine Rudelbildung, als Vahrs Torschütze Chris Kriewitz wegen Nachtretens die Rote Karte sah (52.). Selbst auf Aumunder Seite wurde diese Schiedsrichterentscheidung als „lächerlich“ bezeichnet. Personell dezimiert, fingen sich die Gäste den Ausgleichstreffer durch Daniel Trojahn ein, der auf den Vahrer Torwart zulief und den Ball von ihm aus gesehen rechts ins Tor schob (78.). Danach blieben nacheinander André Hensel und Daniel Trojahn ohne Erfolg beim Torabschluss, sie konnten hundertprozentige Chancen nicht zur erneuten Aumunder Führung verwerten (83.).

Nachdem SVEA-Keeper Marius Engelhardt einen Schuss mit einer Glanzparade abgewehrt hatte, den Ball jedoch nicht festhalten konnte, drosch ihn SC-Akteur Kevin Kriewitz an Engelhardt vorbei ins Netz (87.). Auch mit zwei Großchancen in der Nachspielzeit konnte die Eintracht die Niederlage nicht mehr abwenden. Kübler war dennoch zufrieden mit seinem Team. „Die Chancen waren da. Man muss sie nur nutzen und noch aggressiver und cleverer nach vorne spielen. Bei unseren guten Leistungen mache ich mir aber keine Gedanken mehr über den noch möglichen Abstieg“, verbreitet Kübler Zuversicht.

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