Stefan Buß über den Oberliga-Aufstieg „Wir werden viel Spaß haben“

Im vergangenen Jahr haben sie noch in der Weser-Ems-Liga gespielt – vor wenigen Tagen ist den Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nun der Durchmarsch in die Oberliga gelungen. Als Landesliga-Dritter machte das Team überraschend den Aufstieg perfekt, weil der Zweite, die HG Jever/Schortens, nicht aufsteigen möchte.
10.05.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Im vergangenen Jahr haben sie noch in der Weser-Ems-Liga gespielt – vor wenigen Tagen ist den Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nun der Durchmarsch in die Oberliga

gelungen. Als Landesliga-Dritter machte das Team überraschend den Aufstieg perfekt, weil der Zweite, die HG Jever/Schortens, nicht aufsteigen möchte. Daniel Cottäus hat sich mit Grüppenbührens Trainer Stefan Buß (33) über die neue und

unverhoffte Herausforderung unterhalten.

Herr Buß, beschreiben Sie doch mal den Moment, als Sie erfahren haben, dass Ihr Team in die Oberliga aufsteigen kann.

Stefan Buß: Der Oberliga-Staffelleiter (Klaus Wernicke, Anm. d. Red.) hat mich in der vergangenen Woche per Mail gefragt, ob wir uns den Aufstieg vorstellen können. Ich musste den Text zwei, drei Mal lesen und konnte es erst nicht glauben. So etwas passiert schließlich nicht alle Tage. Voraussetzung war allerdings, dass wir das letzte Spiel gegen Neerstedt gewinnen und tatsächlich Dritter werden. Dem Team habe ich vorher nichts von der Chance auf den Aufstieg gesagt.

Nach dem 29:23-Sieg gegen Neerstedt und der Pleite von Nordhorn in Höltinghausen war Platz drei sicher. Wie haben Ihre Spielerinnen reagiert, nachdem Sie die Nachricht vom Aufstieg verkündet haben?

Ich habe die Mädels in der Halle zusammengeholt und ihnen zum Gang in die Oberliga gratuliert. Da gab es erstmal nur verdutzte Gesichter (lacht). Einige dachten, ich erlaube mir einen Scherz, aber kurz danach war die Freude bei allen groß.

Im vergangenen Jahr noch Weser-Ems-, im kommenden Jahr nun Oberliga. . . Ist dieser Sprung für die Mannschaft nicht vielleicht etwas zu groß?

Nein, das glaube ich nicht. Wir haben einen großen Zusammenhalt und wollen diese Chance unbedingt wahrnehmen. Wir werden viel Spaß haben und wollen im Vergleich zur Landesliga nicht viel verändern.

Wie sieht es denn mit personellen Verstärkungen aus?

Ein, zwei Spielerinnen können wir sicher gut gebrauchen. Da müssen wir schauen, was möglich ist. Bis auf Julia Kant, die aus beruflichen Gründen aufhört, hat aber bereits der komplette Kader zugesagt. Mir ist wichtig, dass die Spielerinnen, die den Aufstieg in die Oberliga geschafft haben, dort auch spielen und sich nicht hinter zahlreichen Neuen auf die Bank setzen müssen.

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