TSV Daverden kann sich in seinen drei kommenden Spielen aus dem Abstiegskampf der Verbandsliga verabschieden Wochen der Entscheidung

Daverden. Sie haben es selbst in der Hand: Auf den TSV Daverden warten in der Handball-Verbandsliga drei Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Gewinnen die Grün-Weißen alle Partien, dürfte der Klassenerhalt endgültig perfekt sein.
25.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Wochen der Entscheidung
Von Florian Cordes

Daverden. Sie haben es selbst in der Hand: Auf den TSV Daverden warten in der Handball-Verbandsliga drei Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Gewinnen die Grün-Weißen alle Partien, dürfte der Klassenerhalt endgültig perfekt sein. Den Auftakt der Wochen der Entscheidung bildet das Heimspiel gegen die HSG Nordhorn II (Anpfiff: Sonntag um 16.30 Uhr).

Vor dem so wichtigen Spiel ist bei Thomas Panitz jedoch keine Anspannung zu erkennen. Vielmehr spricht aus dem Trainer des TSV Daverden eine große Zuversicht. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt der Coach. Perfekt machen können die Daverdener den Ligaverbleib ganz ohne Mithilfe der Konkurrenz. Die Rechnung ist simpel: Sie müssen zunächst gegen die Zweitliga-Reserve aus Nordhorn und anschließend gegen den SVGO Bremen sowie TuRa Marienhafe gewinnen. „Es ist doch schön, wenn man nicht von anderen abhängig ist“, findet Panitz.

Allerdings versichert der Trainer, dass er sich noch nicht mit den Partien gegen die Bremer und Marienhafe beschäftigt. „Es bleibt dabei: Wir denken von Spiel zu Spiel. Daher liegt der Fokus auch nur auf dem Spiel gegen Nordhorn“, sagt Thomas Panitz. „Ziel ist es, auch dieses Mal über 60 Minuten Vollgas zu geben, sodass wir uns am Ende nichts vorwerfen lassen müssen. Allerdings wissen wir auch, dass die zwei Punkte in Daverden bleiben müssen.“ Dass die kommenden Wochen die entscheidenden sind, wüssten alle in der Mannschaft. „Aber ich werde es trotzdem vermeiden, die Jungs unnötig unter Druck zu setzen“, sagt Panitz.

An das Hinspiel gegen die HSG Nordhorn II haben die Daverdener hingegen keine allzu guten Erinnerungen. Sie sind sogar ziemlich schlecht. „In Nordhorn haben wir eines unserer schwächsten Saisonspiele gemacht“, erinnert Panitz an die 22:27-Pleite in der Grafschaft Bentheim. „Das war damals schon fast eine Katastrophe. Dass wir es deutlich besser können, wissen die Jungs. Sie brennen jetzt auf den zweiten Vergleich.“ Der TSV-Coach setzt im Rückspiel vor allem auf die Heimstärke seiner Sieben. „Und wir haben uns seit dem Hinspiel verbessert“, meint Panitz.

Ein junger Mann, bei dem in den zurückliegenden Monaten die Entwicklungskurve steil nach oben ging, ist Lajos Meisloh. Der flinke Halbrechte wird dem TSV Daverden allerdings für den Rest der Saison fehlen. „Er hat sich im Spiel in Wilhelmshaven einen Mittelhandspiralbruch zugezogen“, sagt sein Trainer. „Da Marcel Wrede auch nicht dabei ist, haben wir aktuell keinen etatmäßigen Spieler im rechten Rückraum.“ Doch bislang sind die Grün-Weißen immer zusammengerückt, wenn wichtige Spieler ausfielen. Das wird auch dieses Mal kaum anders sein. „Der Kader ist immer noch stark genug, um im Endspurt bestehen zu können und die Klasse zu halten“, gibt sich Panitz selbstbewusst.

Der Ausgang des Abstiegskampfs entscheidet sich nicht nur in der Verbandsliga selbst. Mit einem Auge schauen die Daverdener stets in die Nordstaffel der 3. Liga. Dort kämpft die SG VTB Altjührden aktuell ums Überleben. Steigt das Team aus dem Friesland ab, erhöht sich die Zahl der Absteiger aus der Oberliga Nordsee und der Verbandsliga Nordsee. Aus der Klasse des TSV müssten sich vier statt der eingeplanten drei Teams verabschieden. Die Panitz-Sieben steht derzeit auf dem fünftletzten Rang. Daher ist die Rechnung auch in diesem Fall simpel. Panitz: „Der Platz, auf dem wir jetzt stehen, reicht für den Klassenerhalt. Deshalb werden wir auf ihm bleiben.“

„Es ist doch schön, wenn man nicht von anderen abhängig ist.“ Thomas Panitz, Trainer TSV Daverden
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