0:2-Heimniederlage gegen Everton Wolfsburg muss warten

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg muss noch zwei Wochen um den Einzug in die K.o.
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Der VfL Wolfsburg muss noch zwei Wochen um den Einzug in die K.o.-Runde der Europa League bangen. Durch die 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den FC Everton machte der VfL gestern Abend nicht nur das deutsche Europacup-Debakel gegen englische Klubs in dieser Woche perfekt – sondern muss nun auch im letzten Gruppenspiel beim OSC Lille am 11. Dezember auf jeden Fall punkten. Der FC Everton dagegen entledigte sich aller Sorgen: Die Tore der belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku (43. Minute) und Kevin Mirallas (75.) stellten das vorzeitige Weiterkommen für die Engländer sicher.

„Jetzt müssen wir es in Lille gerade biegen. Aber dazu sind wir in der Lage. Es wäre sicher anders gelaufen, wenn das Tor in der ersten Halbzeit gezählt hätte“, sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. Er spielte damit auf eine Szene in der 22. Minute an, als der spanische Schiedsrichter Fernando Teixeira dem vermeintlichen 1:0 durch Ivan Perisic die Anerkennung verweigerte. Tatsächlich hatte der Kroate beim Zuspiel von Niclas Bendtner nicht im Abseits gestanden.

Gestützt auf ein starkes Mittelfeld mit dem kaum zu stoppenden Perisic beherrschten die Wolfsburger die Partie gegen den Tabellen-Neunten der Premier League von der ersten Minute an. Nach einer vergebenen Kopfballmöglichkeit (5.) besaß Perisic in der 12. Minute eine starke Szene, als er nach Zuspiel von Kevin De Bruyne nur noch Evertons Keeper Tim Howard vor sich hatte, aber aus spitzem Winkel ans Außennetz schoss. Der US-Nationaltorhüter war auch beim Gewaltschuss von Aaron Hunt auf dem Posten und lenkte den Ball zur Ecke (15.). Dass aber auch die Engländer auf drei Punkte aus waren, machte der Lattenkopfball von Sylvain Distin (13.) deutlich.

Zwei Minuten vor der Pause wurde der Spielverlauf durch das 0:1 förmlich auf den Kopf gestellt. Nach einem schulmäßigen Konter gegen die viel zu weit aufgerückte VfL-Abwehr lief Lukaku seinem Widersacher Hunt davon und schloss sein Solo frei vor Diego Benaglio zum Führungstor für Everton ab. Erneut gnadenlos effektiv zeigten sich die Gäste beim 0:2, zu dem Lukaku mit viel Übersicht die Vorarbeit leistete.

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