Langwedel Wümmekicker erreichen ihre Normalform nicht

Ottersberg. Der TSV Ottersberg war mit dem festen Vorhaben zum Auswärtsspiel gegen den TV Meckelfeld gereist, um den Abstand zur Abstiegszone noch mehr zu vergrößern. Doch die Elf um TSV-Trainer Jan Fitschen kassierte die zweite Niederlage in Folge.
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Wümmekicker erreichen ihre Normalform nicht
Von Florian Cordes

Ottersberg. Der TSV Ottersberg war mit dem festen Vorhaben zum Auswärtsspiel gegen den TV Meckelfeld gereist, um den Abstand zur Abstiegszone noch mehr zu vergrößern. Doch die Elf um TSV-Trainer Jan Fitschen kassierte die zweite Niederlage in Folge. Meckelfeld setzte sich knapp mit 1:0 (1:0) durch.

„Es war insgesamt ein ziemlich zerfahrenes Spiel auf einem schwierig zu bespielenden Geläuf“, sagte Jan Fitschen. Zwar habe seine Mannschaft insgesamt mehr Ballbesitz gehabt. „Doch wir haben uns sehr schwergetan, daraus auch etwas Gefährliches entstehen zu lassen“, monierte der Coach der Wümmekicker. „Wir hatten nicht das Tempo in unserem Spiel, das wir sonst haben.“ Kaum einer seiner Schützlinge sei in Meckelfeld an seine Normalform gekommen.

Ein paar Chancen hatten die Ottersberger dann aber doch. Eine davon vergab unter anderen Egzon Prcani. „Ansonsten hatten wir eher Halbchancen“, berichtete Jan Fitschen. Die Gastgeber nutzten hingegen eine ihrer seltenen Tormöglichkeiten, und das bereits in der 21. Spielminute. „Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung haben wir nicht mehr den Zugriff auf den Gegner bekommen“, sagte Jan Fitschen. Die Folge war, dass sich Meckelfelds Silko Silvan Frärks traute, aus 25 Metern auf das Gästetor zu schießen. Frärks wurde für seinen Mut belohnt. Der Ball flog genau in den Winkel. TSV-Torhüter Leon Seeger hatte keine Chance, den Gegentreffer zu verhindern. Am Ende war es im Grunde typisch, dass ein Fernschuss die Entscheidung gebracht hatte.

Jan Fitschen ärgerte sich nach dem Schlusspfiff, dass man gegen den Aufsteiger aus Meckelfeld die Chance verpasst hatte, sich von der gefährlichen Zone noch weiter zu entfernen. „Dann hätten wir wesentlich beruhigter in die neue Woche gehen können“, meinte der Ottersberger Trainer. Das Polster zu den Abstiegsrängen ist aber noch recht dick. Derzeit hat der TSV Ottersberg 13 Punkte mehr auf dem Konto als der Rotenburger SV, der einen Spieltag vor Beginn der Winterpause den ersten Abstiegsplatz einnimmt.

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